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Hansa Rostock : Stress-Spiel in Regensburg

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

FCH-Trainer Vollmann zu guten Ratschlägen: „Als würde man eine Grippe mit Nivea-Creme behandeln“

svz.de von
erstellt am 22.Aug.2014 | 08:00 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock legte mit vier Punkten aus vier Spielen einen durchwachsenen Start in die Saison 2014/15 hin. Ähnlich erging es dem kommenden Kontrahenten Regensburg, der nach einem Auftaktsieg gegen Duisburg (3:1) dreimal in Serie verlor. „Ich erwarte ein Stress-Spiel auf allerhöchster Ebene“, sagt FCH-Trainer Peter Vollmann, der die Chancen auf 50:50 beziffert: „Fußballerisch trennt die meisten Mannschaften in dieser Liga nicht viel. Häufig hängt es von der Aggressivität, den Zweikämpfen oder auch einfach dem Spielverlauf ab.“

Dem Fußball-Lehrer ist bewusst, dass seine Kicker mit einem gewissen Erwartungsdruck in das morgige Duell bei den Ostbayern gehen (ab 14.04 Uhr live im BR-Fernsehen). „Wir müssen einfach davon ausgehen, dass die Spieler in der momentanen Situation mehr Fehler machen. Darauf müssen wir sie vorbereiten, müssen sie sich aber auch einstellen“, so der 56-Jährige, der im Übrigen persönlich derzeit offenbar auch von vielen Seiten gut gemeinte Ratschläge bekommt, wie die Situation in den Griff zu bekommen wäre: „Einer sagt, wir sollen mehr aus 20 Metern schießen. Ein anderer meint, dass wir mehr Ecken trainieren müssten. Dann könnte zudem unser Torwart weitere Abschläge machen. Die Abwehr möge mehr auf Abseits spielen. Andere meinen wiederum, dass wir unser System gänzlich ändern sollten. Es werden derzeit viele Themen an mich herangetragen. Es ist fast, als würde man eine Grippe mit Nivea-Creme behandeln. Aber so einfach ist es eben nicht“, erklärt Peter Vollmann.

 

 

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