Rudern : Stephan Krüger fährt nicht mehr für den Olympischen Ruder-Club Rostock

Vize-Europameister 2016: Mit dem Magdeburger Marcel Hacker (rechts) holte Stephan Krüger in Brandenburg/Havel die Silbermedaille. Kurz darauf bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mussten sich beide mit Platz acht begnügen. Auf dem Weg zu seiner erhofften vierten Olympia-Teilnahme 2020 in Tokio wechselte Krüger vom ORC Rostock zur Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869.
Vize-Europameister 2016: Mit dem Magdeburger Marcel Hacker (rechts) holte Stephan Krüger in Brandenburg/Havel die Silbermedaille. Kurz darauf bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mussten sich beide mit Platz acht begnügen. Auf dem Weg zu seiner erhofften vierten Olympia-Teilnahme 2020 in Tokio wechselte Krüger vom ORC Rostock zur Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869.

Der Weltmeister von 2009 im Doppelzweier startet jetzt für die Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869

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31. März 2018, 10:44 Uhr

Mitten in die Vorbereitung der Ruderer auf die ersten Weichenstellungen der Saison – 7./8. April Ergometer-Test plus Langstrecke in Leipzig, zwei Wochen später Deutsche Kleinboot-Meisterschaften in Essen – platzt die Nachricht vom Vereinswechsel des dreifachen Olympia-Teilnehmers Stephan Krüger. Der Weltmeister 2009 im Doppelzweier startet künftig nicht mehr für den Olympischen RC Rostock, sondern aus finanziellen Gründen für die Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869. „Ich habe vom Verein ein richtig gutes Angebot bekommen. Es mag zwar im Vergleich zu anderen Sportarten nur ein Wimpernschlag sein, für mich ist es aber dennoch so lukrativ, dass ich das nicht ausschlagen kann. Da wäre ich blöd“, so der 29-Jährige.

Ein richtiger Hesse wird Krüger allerdings nicht. Sein Hauptwohnsitz bleibt Hamburg, wo er sein Master-Studium der Logistik, Infrastruktur und Mobilität vorantreibt. Er sei auch weiter Mitglied des ORC: „Das ist und bleibt meine sportliche Heimat.“ René Burmeister, Trainer am hiesigen Olympiastützpunkt in Kessin: „In der OSP-Wertung zählt Stephan die nächsten zwei Jahre weiter für Mecklenburg-Vorpommern.“

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