HC Empor : Statt Gourmet-Menü nur Magerkost

Spektakulär setzt sich Norman Flödl am Kreis durch, erzielt einen seiner vier Treffer. Insgesamt aber spielte der HC Empor seine Angriffe einfach nicht konsequent zu Ende.
Foto:
1 von 2
Spektakulär setzt sich Norman Flödl am Kreis durch, erzielt einen seiner vier Treffer. Insgesamt aber spielte der HC Empor seine Angriffe einfach nicht konsequent zu Ende.

Rostocker Handballer leisten sich beim 31:33 gegen den TV Emsdetten zuviele Fehler in der Defensivabteilung und im Vorwärtsgang

Es sollte ein Gourmet-Menü werden, serviert wurde aber nur Magerkost: Der HC Empor hat für das 31:33 (16:16) gegen den TV Emsdetten sowie Platz 13 der 2. Handball-Bundesliga mit 11:15 Punkten statt einer Sterne-Klassifizierung lediglich das Prädikat „biedere Hausmannskost“ verdient.

Dabei begann eigentlich alles gut. Florian Zemlin schickte bei angezeigtem Zeitspiel das Leder Richtung René Gruszka, Tom Wetzel sprang in den Kreis, vollendete den Kempa zum 1:0. Wenig später erzielte Norman Flödl das 4:1 (6.)– die Partie ließ sich verheißungsvoll an.

Doch die Einheimischen verdarben sich selbst den „Brei“. Fehler und Wurfunvermögen führten zum 8:10 (16.). Trainer Aaron Ziercke nahm Auszeit. Bis hierher hatte Tom Wetzel als „Hauptsünder“ bereits sechs Fahrkarten „geschossen“ und drei technische Unzulänglichkeiten auf seinem Konto. Lediglich Florian Zemlin mit Drang zum Tor und guten Anspielen sowie René Gruszka wussten zu überzeugen. Von Patrik Hruscak kam nichts – kein Selbstvertrauen.

Ab der 23. Minute nahm der HCE aber ein wenig mehr Fahrt auf, kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 16:16 heran.

Angeführt von dem sich nach der Pause steigernden Wetzel schien Empor mit dem 20:19 (38.) in die Erfolgsspur zu finden. Die Führung erwies sich aber als Strohfeuer. Beim 20:23 (42.) erneute Rostocker Auszeit. Die Anweisungen Zierckes wurden jedoch nicht umgesetzt. In der Defensive stimmte es einfach nicht, vorn dominierten weiter Fehler und eine mangelnde Wurfeffektivität. Auch wurden die Außen zu wenig ins Spiel gebracht.

Kein Wunder, dass Florian Zemlin trotz der Aufholjagd zum Schluss – 106 Sekunden vor dem Abpfiff nur noch 31:32 – konstatierte: „Wir haben uns einmal mehr selbst geschlagen.“ In der Tat: Mit 35 Fehlwürfen beziehungsweise technischen Fehlern sind keine Spiele zu gewinnen.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen