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Eishockey-Oberliga : Starker Auftritt des REC

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Piranhas haben Duisburg beim 3:4 n.P. am Rand der Niederlage

von
erstellt am 23.Okt.2017 | 19:45 Uhr

Viel fehlt nicht mehr und der Rostocker EC fährt in der Eishockey-Oberliga Nord auch mal einen Sieg gegen ein Spitzenteam ein. Nach dem unglücklichen 4:5 nach 4:3-Führung (56.) beim EV Duisburg erreichten die Piranhas gestern Abend im Heimspiel gegen die Füchse schon das Penaltyschießen. Allerdings vergaben Bezouska, Piehler und Kurka ihre Versuche, während der überragende Slanina für Duisburg den 4:3 (1:1, 1:2, 1:0, 0:1)-Sieg nach Penaltyschießen sicherstellte.

Der REC war den Gästen über die gesamte Spieldauer über ebenbürtig und verlangte Duisburg alles ab. Selbst von dreimaligem Rückstand ließen sich die Rostocker nicht aus der Bahn werfen. Lemmer markierte in Überzahl das 1:1 (15.). Geburtstagskind Bezouska – der Stürmer wurde gestern 30 Jahre alt – erzielte das 2:2 (27.).

Für große Diskussionen in der zweiten Drittelpause sorgte das 3:2 für Duisburg (40.). Drei Sekunden vor Schluss hatte Gästespieler von der Seite abgezogen. Slanina, der bereits zum 2:1 für die Füchse traf (25.) hielt seinen Schläger rein und vom Rücken von REC-Goalie Stark prallte die Hartgummischeibe ins Tor – allerdings aus Sicht der Gastgeber erst nach der Sirene. Dementsprechend erbost war Trainer Ken Latta: „Ich kann mir nicht erklären, wie man solch ein Tor geben kann. Ich habe genau gesehen, dass die Spielzeit abgelaufen war. Und wenn die Schiedsrichter irgendeinen Zweifel haben, dann darf man solch einen Treffer nicht anerkennen.“

Doch auch von diesem unglücklichen 2:3 ließen sich die Ostseestädter nicht entmutigen. Nach verhaltenen Anfangsminuten im Schlussdurchgang erhöhte das junge Team das Tempo und zwang die Duisburger immer wieder zu Strafen. Der REC ging Risko, wollte den Ausgleich und wurde belohnt. Ein Schuss von der blauen Linie von Sebsatian Brockelt fand in Überzahl den Weg zum 3:3 ins Tor (58.).

In der fünfminütigen Verlängerung ging es mit jeweils drei Feldspielern weiter. Und auch dort kassierten die Gäste eine Strafe. Allerdings ließen Kurka – traf nur den Pfosten – Bezouska, Lemmer und Koopmann beste Chance für den verdienten Siegtreffer aus und so ging die Partie ins Penaltyschießen.

Dort waren die Gäste abgezockter und glücklicher. Während Slanina als einziger Schütze ein Tor gelang, scheiterten Bezouska, Piehler und Kurka am gegnerischen Keeper. Dennoch braucht sich der REC nach dieser starken Leistung trotz der Pleite hinter keinem Gegner zu verstecken.

Ken Latta (REC Piranhas): Diesmal hätten wir es eigentlich, noch mehr verdient gehabt zu gewinnen, als am Freitag, wo wir schon sehr nah dran waren. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und der eine Punkt ist mehr als verdient. In diesen engen Spielen gegen die Top-Teams bezahlen wir in den entscheidenden Situationen noch Lehrgeld. Fehler werden von solch einer Mannschaft wie Duisburg eiskalt bestraft. Dennoch befinden wir uns auf einem sehr guten Weg und jammern eigentlich auf einem sehr hohen Niveau.

REC Piranhas: Stark, Magg – Kröber, Kohlstrunk, Dörner, Blank, Ehmann, Seifert, Fetschele, Teljukin – Ratajczyk, Brockelt, Spister, Guts, Lemmer, Bezouska, Kurka, Koopmann, Piehler
Tore: 0:1 Beck (13.), 1:1 Lemmer (15./Vorlagen Seifert – in Überzahl), 1:2 Slanina (25./ – in ÜZ), 2:2 Bezouska (27./Piehler, Teljukin), 2:3 Slanina (40.), 3:3 Brockelt (58./ – in ÜZ). Im Penaltyschießen trifft nur Slanina für Duisburg. Strafminuten: Rostock 12, Duisburg 22. Zuschauer: 905

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