Benefizspiel : Starke Partie von Jörg Hahnel

Starker Rückhalt: Hansa-Keeper Jörg Hahnel überzeugte im Test gegen Schalke.
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Starker Rückhalt: Hansa-Keeper Jörg Hahnel überzeugte im Test gegen Schalke.

Hansa-Keeper überzeugt beim 0:3 im Benefizspiel gegen Schalke mit einigen tollen Paraden und verhindert eine höhere Niederlage

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20. Juli 2014, 21:30 Uhr

Erwartungsgemäß mit 3:0 (0:0) hat Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 am Sonnabendabend vor 12 500 Zuschauern das Benefizspiel beim Drittligisten FC Hansa Rostock gewonnen. Die Einnahmen des Freundschaftsspiels, das vom Schalker Hauptsponsor Gazprom organisiert wurde, kommen ausschließlich sozialen Projekten in Mecklenburg-Vorpommern zugute und sollen vor allem für den Ausbau des 2011 von Verein und der Hansestadt Rostock ins Leben gerufenen Projektes „Hansa Rostock und ich“ verwendet werden.


Für Hansa schon die Generalprobe


Während die Gäste noch mitten in der Vorbereitung stecken, war es für Hansa bereits die Generalprobe für die am Sonntag mit dem Auswärtsspiel bei Preußen Münster beginnende Drittliga-Saison. Dementsprechend schickte FCH-Trainer Peter Vollmann bis auf einige Ausnahmen – bei Stürmer Marcel Ziemer reichte es aufgrund eines überstandenen Infekts nur für einen Kurzeinsatz – seine mögliche Stamm-Elf auf den Rasen.

Der FC Schalke, immerhin Champions-League-Starter, verzeichnete zwar deutlich mehr Ballbesitz, kam zunächst jedoch nur anfangs zu Chancen. Aber Sidney Sam (9.) und Max Meyer (13.) scheiterten an Hansa-Keeper Jörg Hahnel. Der Routinier war der beste Rostocker auf dem Platz und bestätigte seinen Status als Nummer eins. „Meine eigene Leistung rückt aber absolut in den Hintergrund. Ich habe drei Stück gekriegt und wir haben 0:3 verloren. Es war ja zu erwarten, dass wir einen Torhüter brauchen würden. Letztlich ist es eine Bestätigung für meine Arbeit in den vergangenen Jahren. Ich kann nur trainieren, arbeiten und mich anbieten. Schön, dass es mal ein Spiel war, in dem ich eingreifen konnte und etwas zu tun hatte“, so der 32-Jährige.

Die Gastgeber setzten gelegentlich Nadelstiche, besaßen durch Christian Bickel (28./Schlenzer, 34./Freistoß) die besten Chancen.

Nach dem Wechsel wurden die Aktionen der Gäste zielstrebiger. Erneut Sam (57.), Kyriakos Papadopoulos (58./ per Kopf vorbei) und Kaan Ayhan (61./Freistoß) vergaben beste Möglichkeiten, so dass zwei Standards herhalten musste. Zunächst schoss Sam einen Freistoß unter der Mauer hindurch (69.), dann drückte Jan Kirchhoff nach einer Ecke den Ball über die Linie (72.). Per Hacke stellte Nachwuchskicker Dren Hodja (74.) den 3:0-Endstand her. „Es war schon ärgerlich, wie die Tore gefallen sind. Wenn er mir den Freistoß in den Winkel haut, dann sage ich okay, aber nicht so unter oder durch die Mauer. Dass wir uns danach in kurzer Zeit das 0:2 und 0:3 einschenken lassen, trübt die ganze Geschichte. Ansonsten haben wir ein gutes Spiel gemacht. Es war ja klar, dass Schalke mehr Ballbesitz hat. Nach vorne hatten wir ein paar Chancen, doch da sieht man den Unterschied“, so Hahnel.

Die größte Möglichkeit zum Ehrentreffer vergab Julian Jakobs, der im Eins-gegen-Eins an Fabian Giefer scheiterte (76.).

FC Hansa: Hahnel – Weidlich, Stuff, Ruprecht, Radjabali-Fardi – Krauße, Schünemann (73. Savran) – Bickel (68. Starke), Christiansen (46. Schwertfeger), Blacha (46. Jakobs) – Srbeny (57. Ziemer)
FC Schalke 04: Fährmann (46. Giefer) – Clemens, Papadopoulos (59. Matip), Kirchhoff, Borgmann (46. Kolasinac) – Neustädter (59. Santana), Aogo (46. Höger) – Sam (79. Sobottka), Meyer (66. Hodja), Obasi (46. Ayhan) – Avdijay (56. Choupo-Moting)

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