Handball, MV-Liga Frauen : Stark: SVW ringt Wismar Remis ab

Claudia Dombrowski trug mit sieben Toren   zum verdienten 24:24-Remis des SV Warnemünde in Wismar bei.
Claudia Dombrowski trug mit sieben Toren zum verdienten 24:24-Remis des SV Warnemünde in Wismar bei.

SV Warnemünde punktet im Abstiegskampf / Eintracht und Pädagogik unterliegen

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26. Februar 2014, 10:00 Uhr

Von den Partien am 15. Spieltag der MV-Liga der Handball-Frauen:

SV Warnemünde – TSG Wismar II 24:24 (9:12)

Ein Remis des Tabellenvorletzten SV Warnemünde gegen den Vierten TSG Wismar II ist aller Ehren wert. Dennoch war für die Ostseestädter mehr drin. „Wir haben es versäumt, nach der 8:4-Führung noch einige Tore draufzulegen. So wurden fünf Siebenmeter-Möglichkeiten nicht genutzt. Als wir dann mit dem 24:23 wieder vorne lagen, fehlte die Cleverness, das Ergebnis über die Zeit zu retten“, erklärte SVW-Trainer Jörn Bollbuck.

Warnemünde spielte locker auf und ließ die Querelen der letzten Zeit vergessen machen. Mit aggressivem Abwehrspiel kamen die Gastgeber zu vielen Ballgewinnen und schalteten schnell um. Dabei war vieles auf Flügelflitzerin Kerstin Awe, die vom RHC zum SVW zurückkehrte, zugeschnitten. Sie bedankte sich gleich mit fünf Toren. So war der Punktgewinn hochverdient. „Die Mannschaft weiß jetzt, was möglich ist, und will im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal angreifen“, so das Ziel des SVW-Trainers und des Teams für die letzten sieben Spiele. Mit 7:23 Punkten belegt der SVW weiter einen Abstiegsplatz.

SV Warnemünde: Karolin Fink, Mandy Kunkel – Julia Gaul 2/1, Franziska Schön 2, Judith Eisenberger 3/1, Kathleen Wutschke 1, Julia Krause 3, Claudia Dombrowski 7/2, Kerstin Awe 5, Sabrina Hundemar, Lisa Schwelp, Stefanie Briegnitz 1, Julia Bauer

Stralsunder HV – SV Pädagogik Rostock 30:19 (15:9)

„Auch wenn es das Endergebnis nicht vermuten lässt, meine Mannschaft zeigte beim Zweiten eine ordentliche Leistung“, so Pädagogik-Trainer Roman Winter. Bis zum 7:7 Mitte der ersten Halbzeit war es eine Partie auf Augenhöhe. Dann erhöhte Stralsund das Tempo, sodass es für die Gäste schwieriger wurde, fehlerfrei mitzuhalten. Zu allem Überfluss verdrehte sich Catrin Köster auch noch das Knie und schied verletzt aus. So kamen die Einheimischen zunehmend ins Kontern und führten zur Pause mit 15:9. Die Halbzeit war Gift für den SVP, der nicht mehr ins Spiel fand und mit dem 12:23 (42.) geschlagen war. Immerhin zeigte Pädagogik Moral und kam noch zu einigen sehenswerten Toren. „Am Ende kassierte mein Team erneut eine klare Niederlage“, sagte Winter. Pädagogik bleibt so Neunter.
SV Pädagogik Rostock: Julia Biermann, Heike Suckow – Nadine Zietal, Kirsten Klützow, Peggy Wandel 1, Elke Jordan 5/3, Sandra Nitsch 5/1, Catrin Köster 2, Jenny Birnbaum 2, Alexis Waack 3, Yasmin Sitarek 1

SV Eintracht Rostock – SV Motor Barth 22:28 (8:11)

Obwohl die Eintracht ihr Heimspiel gegen den Siebenten Motor Barth nur mit sechs Toren Differenz verlor, war Trainer Ralf Steinke bedient. „Eine erneut enttäuschende Leistung. Wir boten in keiner Phase des Spiels eine reife Leistung auf MV-Liga-Niveau. So muss man um den Klassenerhalt bangen“, so der SVE-Coach. Eintracht bleibt mit 9:21 Punkten als Zehnter voll im Abstiegskampf.

Eintracht Rostock: Anne Marner – Saskia Hantel 7/2, Juliane Heinze 1, Christina Zerbe 4, Elisa Fritz 1, Claudia Hering, Maria Woehl, Christin Lüth 5, Merle Hottendorf 2, Jennifer Ander 2

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