Basketball : Spitze! Seawolves sind Meister

Yannick Anzuluni konnte zwar trotz seiner 31 Punkte die Niederlage der Seawolves gegen Rist Wedel nicht verhindern, dennoch schließen die Rostocker die Hauptrunde in der 2. Bundesliga Pro B Nord als Erster ab.
Yannick Anzuluni konnte zwar trotz seiner 31 Punkte die Niederlage der Seawolves gegen Rist Wedel nicht verhindern, dennoch schließen die Rostocker die Hauptrunde in der 2. Bundesliga Pro B Nord als Erster ab.

Rostocker Basketballer starten trotz 81:85-Niederlage gegen Rist Wedel als Erstplatzierter in Play-offs

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01. März 2015, 21:33 Uhr

Spiel verloren, Meisterschaft gewonnen: Trotz der 81:85-Heimniederlage gegen den SC Rist Wedel haben die Basketballer der Rostock Seawolves am vorletzten Spieltag die Hauptrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB für sich entschieden. Da die Hansestädter von den Verfolgern aus Wedel und Dresden nicht mehr von Rang eins zu verdrängen sind, treffen sie in der ersten Play-off-Runde am 14. März auf den Achtplatzierten der Süd-Staffel (derzeit Baskets Schwelm).

Wedel erwischte im Nordduell den besseren Start (7:2, 3.). Die Rostocker liefen einem zweistelligen Rückstand hinterher (18:28). Dieser wuchs im zweiten Abschnitt an (19:38), ehe die Wölfe zur Aufholjagd bliesen. Während Jarrell Crayton mit energischen Rebounds und zwei heftigen Dunks die Zuschauer von den Sitzen riss, steuerte Yannick Anzuluni drei Dreier zum 37:42 (18.) bei.

Ein ähnlicher Verlauf in der zweiten Halbzeit: Wedel zog auf 56:46 weg, Rostock pirschte sich auf 57:59 heran. Im Schlussviertel lieferten sich die Spitzenteams hochklassigen Basketball. David Markert und Tobias Lange bescherten den Gastgebern den 67:67-Ausgleich (34.). Die Halle kochte, als Ivo Slavchevs einen Dreier zum 70:67 versenkte. Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt, antworteten mit acht Punkten in Folge und sorgten durch den Dreier des 1,72 Meter kleinen Gäste-Guards Diante Watkins zum 85:77 für die Entscheidung.

Fazit Coach Sebastian Wild: „Wedel trat sehr geschlossen auf. Zudem haben wir zu viele Fehler begangen, die zum Rückstand führten. Zwar holten wir mit viel Energie wieder auf, am Ende fehlte aber die Kraft, um den Vorsprung zu verteidigen.“

Seawolves: Anzuluni 31 Punkte, Crayton 13, Hakanowitz 6, Hellmann 4, Lange 4, Lopez 8, Owczarek 1, Slavchev 6, Tim Vogt 3

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