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FC Hansa : Sonntag fliegt die Truppe los

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Frühlingswetter und traumhafte Arbeitsbedingungen in relativer Ungestörtheit erwarten die Rostocker im Trainingslager in Spanien

von
erstellt am 16.Jan.2015 | 20:13 Uhr

Sonntag kurz nach neun fliegt die 36-köpfige Delegation des Fußball-Drittligisten FC Hansa von Berlin-Tegel in das spanische Alicante. Von dort geht es mit dem Bus weiter zum etwa 120 Kilometer entfernten „Bestimmungsort“ im La Manga Club Resort bei Cartagena. Die Ankunft im Quartier sollte am Sonntagnachmittag erfolgen.

Erneut sind die Rostocker Kicker zu Gast an der Costa Cálida, der „Heißen Küste“. Es erwarten sie Frühlingswetter (wobei anfangs sogar Regen angesagt ist, ab Dienstag aber bei 15, 16 Grad die Sonne scheint) und traumhafte Arbeitsbedingungen in relativer Ungestörtheit.

Das alles nebst An- und Abreise, Kost und Logis gab’s natürlich nicht umsonst, doch musste der ja nun finanziell wahrlich nicht auf Rosen gebettete Verein kein zusätzliches Geld für die Maßnahme berappen: Dieser Posten war von vornherein im Etat verankert…

Leider: Wie immer, wenn der FC Hansa ins Winter-Trainingslager aufbricht, ist jemand anders Chefcoach als im Jahr davor. 2011 war es Peter Vollmann, 2012 Wolfgang Wolf, 2013 Marc Fascher, 2014 Andreas Bergmann, und jetzt... hat die zweite Rostocker Amtszeit von dessen Nachfolger Vollmann noch nicht mal bis zum Camp gedauert: Die Vorbereitung auf die restlichen 16 Spiele der 3. Liga 2014/15, die Mission Klassenerhalt des Vorletzten (!) läuft unter Trainer Karsten Baumann.

Zumindest in der Wahl des Reiseziels herrscht eine gewisse Konstanz (viermal Spanien in den zurückliegenden fünf Jahren). Aber das war es auch schon: Selbst der spanische König ist nicht mehr der gleiche wie 2014: Juan Carlos I. hat inzwischen an seinen Sohn übergeben. Felipe VI. ist wie sein Vater ein guter Segler (Sechster der Bootsklasse Soling bei Olympia 1992 in Barcelona) und – Fan nicht etwa von Real, sondern von Atlético Madrid!

Worauf die Fans zu Hause wieder setzen können, ist die gewohnte Versorgung durch „Hansa Media“. Lorenz Kubitz, Leiter der Abteilung Medien und Kommunikation des Vereins: „Das wird arbeitsintensiv. Fest steht, dass auch wir uns nicht einfach nur die Sonne ins Gesicht scheinen lassen werden. Wir sind im Vorfeld von ganz vielen Fans angesprochen worden, haben gespürt, dass der FC Hansa nach wie vor große Faszination auf die Menschen ausübt, dass er Interesse weckt. Darum haben wir uns vorgenommen, in diesem Jahr noch einen draufzupacken.“ So sollen mit Hilfe des bewährten „Mannes an der Kamera“ Sebastian Engel beide Testspiele übers Internet übertragen werden, und nicht nur via Fanradio, sondern möglichst auch mit bewegten Bildern.

Ebensowenig wie Kubitz, Engel oder sonst jemand von der Hansa-Delegation war René Chaberny schon mal im La Manga Club. Der Teammanager weiß aber auch so: „Das ist eine traumhafte Anlage. Wir haben einen Platz für uns, das passt. Wenn Borussia Dortmund da hin-fährt, kann es ja auch nicht so schlecht sein.“ Chaberny trifft bereits am Sonnabend vor Ort ein, um sich ein genaues Bild zu machen.

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