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Hansa Rostock : Sonnabend zählt nur ein Sieg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Weidlich & Co. müssen gegen Kiel die beste Abwehr der Liga knacken / Einige Umstellungen möglich

svz.de von
erstellt am 20.Dez.2014 | 07:00 Uhr

Ein Sieg muss her! Für den stark abstiegsbedrohten Fußball-Drittligisten FC Hansa zählt am Sonnabend ab 14 Uhr im Heimspiel in der DKB-Arena gegen Holstein Kiel nur ein Dreier. Gewiss würden Rostocker das Jahr damit nicht versöhnlich abschließen, dazu verlief 2014 einfach zu desaströs, allerdings könnte der FCH wenigstens ein kleines Achtungszeichen setzen und im Ringen um den Klassenerhalt wenigstens etwas die Position verbessern. „Wir haben in Erfurt keine Punkte geholt, wollen das jetzt gegen Kiel besser machen“, so Trainer Karsten Baumann, der schon schwer enttäuscht von dem Auftritt seiner neuen Truppe in Thüringen war.

Der 45-Jährige sagt zwar, dass die Mannschaft mit den gleichen Vorgaben wie in Erfurt auch in das Duell mit Kiel gehe, allerdings dürfte der Fußball-Lehrer wohl einige Änderungen in der Start-Elf vornehmen. Ist die Rückkehr des gesperrten Steven Ruprecht in die Innenverteidigung keine Überraschung, so dürfte der Verbleib von Kapitän Christian Stuff in der Start-Elf doch etwas verwundern. „Ich halte nichts davon, Niederlagen an einzelnen Personen festzumachen“, erklärt Baumann.


Weidlich und Krauße ins Mittelfeld


Im Hinterkopf hat der Trainer allerdings, dass er bei einem möglichen Abwehrduo Stuff/Ruprecht in der Innenverteidigung den eigentlichen Mittelfeldmann Denis-Danso Weidlich wieder nach vorne ziehen kann, um auf seine technischen Fähigkeiten und Ideen im Aufbauspiel setzen zu können.

Zudem plant Baumann womöglich mit der Versetzung von Robin Krauße ins Mittelfeld, um von der aggressiven Spielweise des Youngsters profitieren zu können. Den Rechtsverteidiger würde dann Max Christiansen geben. Links hinten sollte Sascha Schünemann für Lukas Scherff zurückkehren.

Mit diesen Änderungen wollen die Rostocker die beste Abwehr der Liga – nur 16 Gegentreffer, Hansa im Vergleich dazu 42 – knacken. „Druck hat man immer, und egal, wie groß dieser momentan ist, wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen“, gibt Baumann die Marschroute vor.

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