zur Navigation springen

2. Handball-Bundesliga : Sensationell vom 15:21 zum 25:24

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Gigantischer 10:3-Schlussspurt der Empor-Handballer gestern zum Sieg über den Aufstiegskandidaten DJK Rimpar Wölfe

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2015 | 22:07 Uhr

Die Handballer des HC Empor schlugen gestern in der Stadthalle Aufstiegskandidat DJK Rimparer Wölfe nach sechs Toren Rückstand (45.) noch sensationell mit 25:24 (11:13). Es stand 22:24 (57.), als Robert Barten den Gästen noch dreimal einschenkte (57., 59. sowie vier Sekunden vor Abpfiff) und ein Riesen-Kampfspiel der Rostocker mit zwei wertvollen Punkten für den Erhalt der 2. Bundesliga krönte! Und unter was für Voraussetzungen kam dieser Triumph zustande! Mit den grippekranken Jan Kominek, Norman Flödl, Tom Wetzel und Florian Zemlin standen nämlich gleich vier Stammkräfte nicht zur Verfügung. Dazu war Vyron Papadopoulos nur eingeschränkt einsetzbar. Doch wie die Blau-Gelben dieses schwere Handikap wegsteckten, war bewundernswert. Schade, dass es mit der Chancenverwertung nicht so gut klappte, sonst hätte sich der HCE zur Pause keineswegs mit 11:13 im Rückstand befinden müssen. Zwar lagen die Ostseestädter zunächst nur einmal vorn (4:3/9.) und fast stets hinten, doch schafften sie nach dem 4:6 (12.), 6:9 (21.) und 8:10 (25.) mit leidenschaftlichem Defensivkampf bis zum 10:10 immer wieder den Ausgleich. Dies war maßgeblich Torhüter Paul Porath zu verdanken, der u. a. alle drei Siebenmeter der Weiß-Grünen vor der Pause bravourös entschärfte.

Auch in die zweite Hälfte startete Empor mit großem Tatendrang, verkürzte auf 12:13 (35.), 13:14 (36.), 14:15 (38.). Danach setzten sich die Unterfranken mit vier Toren hintereinander zum 19:14 (43.) ab, führten sogar 21:15 (45.). Doch die Rostocker hatten trotz aller Personalnot noch entscheidende Alternativen, und zwar Papadopoulos, der in der 40. Minute in die Begegnung kam, und den gemeinsam mit Paul Porath letztlichen Matchwinner Barten.

Aaron Ziercke (Trainer HC Empor): Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, wie sie diese Partie noch umgebogen hat. Kämpferisch hat sie alles gegeben. Wir haben diesmal versucht, unsere Angriffe länger auszuspielen und bis auf die freien Würfe zu warten. Leider haben wir anfangs zuviele Chancen liegengelassen. Doch die Truppe hat an sich geglaubt…

Rostock: Paul Porath, Malitz (nicht eingesetzt) – Hruscak 3, Hövels 4, Becvar 2, Gruszka 1/1, Dethloff 3, Zboril 1, Julius Porath 3, Barten 3, Sadewasser, Prüter, Papadopoulos 5/3

Rimpar: Brustmann, Madert – Winkler 2, Schmitt 2, Brielmeier 4, Kaufmann 7, Bötsch, Kraus 2/1, Tom Spieß 1, Lars Spieß 3, Schäffer 1, Büttner, Schörnig 2, Drude

Siebenmeter: Rostock 5/4 (Gruszka scheitert an Brustmann/42.),
Rimpar 4/1 (P. Porath hält gegen Kraus/6., Büttner/20., Schörnig/24.)

Zeitstrafen: je sechs Minuten plus blanke rote Karte gegen den Rostocker Becvar nach dem Abpfiff

Schiedsrichter: Dedens/Geckert (Magdeburg). Zuschauer: 1500

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen