Fußball, 3. Liga : Schulterschluss auf höchster Ebene

Die Vertreter der sechs Vereine beim Treffen in Frankfurt/Main (von links): Stephan Beutel (Sportdirektor Chemnitzer FC), Sven-Uwe Kühn (Geschäftsführer Chemnitzer FC), Alfred Hörtnagl (Sportvorstand FC Rot-Weiß Erfurt), Robert Schäfer (Geschäftsführer SG Dynamo Dresden), Rainer Friedrich (Vorstand Prävention und Stadionmanagement FC Hansa), Dr. Michael Schädlich (Präsident Hallescher FC), Ralph Kühne (Geschäftsführer Hallescher FC), Roland Benschneider (Sportlicher Leiter FC Energie Cottbus).
Die Vertreter der sechs Vereine beim Treffen in Frankfurt/Main (von links): Stephan Beutel (Sportdirektor Chemnitzer FC), Sven-Uwe Kühn (Geschäftsführer Chemnitzer FC), Alfred Hörtnagl (Sportvorstand FC Rot-Weiß Erfurt), Robert Schäfer (Geschäftsführer SG Dynamo Dresden), Rainer Friedrich (Vorstand Prävention und Stadionmanagement FC Hansa), Dr. Michael Schädlich (Präsident Hallescher FC), Ralph Kühne (Geschäftsführer Hallescher FC), Roland Benschneider (Sportlicher Leiter FC Energie Cottbus).

Die ostdeutschen Fußball-Drittligisten streben auf Initiative von Dresden und Rostock eine enge Kooperation an

svz.de von
30. Juli 2014, 10:00 Uhr

Die ostdeutschen Fußball-Drittligisten haben in der Sommerpause erste Grundlagen für eine enge Zusammenarbeit in der aktuellen Saison gelegt und richten einen gemeinsamen Appell an ihre Fangemeinden: „Lasst uns gemeinsam unsere traditionsreichen Duelle zu stimmungsvollen und fairen Höhepunkten in der 3. Liga machen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Energie Cottbus, Hansa Rostock, Rot-Weiß Erfurt, Dynamo Dresden, dem Halleschen FC sowie dem Chemnitzer FC. Insgesamt 30 Derbys sind in der Saison 2014/15 zu absolvieren.

Vertreter der sechs Vereine trafen sich bereits mehrfach, eröffneten in Dresden, Halle sowie bei der Managertagung der 3. Liga in Frankfurt/Main einen intensiven Erfahrungsaustausch. Angeschoben wurde die Zusammenarbeit vom FC Hansa und Dynamo Dresden. Die übrigen Clubs zeigten sich jedoch sofort interessiert. „Es soll einen engen Schulterschluss zwischen den Vereinen geben und vor allem eine enge Kooperation auf höchster Ebene“, sagte Rainer Friedrich, Vorstandsmitglied des FC Hansa und verantwortlich für Prävention und Stadionmanagement.

Der partnerschaftliche Dialog aller sechs Vertreter des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes wird auch während der Saison intensiv fortgeführt werden. Es sollen gemeinsame Positionen und Herangehensweisen in organisatorischen und sicherheitsrelevanten Fragen besprochen werden. Die Clubs wollen mit diesen kontinuierlichen Arbeitstreffen – eingebunden in die verschiedenen Abstimmungen und Initiativen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) – die Voraussetzungen für eine optimale Vorbereitung und Durchführung der zahlreichen Derbys schaffen. Unter anderem beim zweiten Meeting in Halle/Saale war dementsprechend auch ein Vertreter des DFB anwesend.

Inwieweit die ersten Treffen fruchteten, zeigen bereits die nächsten Tage. Am Sonnabend spielt der FC Hansa gegen Erfurt. Einen Tag später tritt Dresden in Cottbus an.

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