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3. Fussball-Liga : „Schon eine brutale Serie“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa 2014 im eigenen Stadion sieglos / Stürmer Halil Savran spielt trotz Heimkomplex gerne zu Hause

svz.de von
erstellt am 16.Mai.2014 | 08:24 Uhr

Letzter Platz in der Heimtabelle, 2014 zu Hause sogar in zehn Partien – inklusive des peinlichen Landespokal-Aus gegen den Oberligisten 1. FC Neubrandenburg (1:2) – sieglos: Die Vorstellungen des Fußball-Drittligisten FC Hansa in der DKB-Arena waren nicht gerade fanfreundlich. „Das ist schon eine brutale Serie, die ich so auch noch nicht kenne. Anfangs wollten wir das gar nicht richtig wahrhaben, sagten nach dem zweiten, dritten oder fünften Spiel ohne Dreier, das wird schon klappen. Leider war dem aber nicht so“, sagte Stürmer Halil Savran.

Mit zwei vergebenen Elfmetern im letzten Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (1:1) sorgte der 28-Jährige dafür, dass die Ostseestädter ihren Heimkomplex mit in die neue Saison nehmen. „Damit sollten wir erst gar nicht anfangen. Wenn wir in die Vorbereitung starten, sollte die vergangene Serie abgehakt sein. Wir müssen nach vorne blicken, am besten natürlich gleich das erste Heimspiel gewinnen“, so
Halil Savran, der daher das Wort Heimkomplex auch nicht in den Mund nehmen will: „Also, ich spiele trotzdem gerne zu Hause.“

In seiner Karriere kickte der Stürmer unter anderem für Dynamo Dresden, Union Berlin und Erzgebirge Aue. Alles Teams, die überwiegend für ihre Heimstärke bekannt sind. „Eigentlich sollte das auch unser großes Pfund sein. Anders kenne ich das gar nicht. Leider ging es diesmal aber nach hinten los. Dabei haben wir mit den Fans und dem Stadion im Grunde ein Umfeld, das alle Voraussetzungen erfüllt. Normalerweise sollten die Gegner Angst haben, wenn sie zu uns kommen. In der neuen Saison müssen wir wieder dahin gelangen, dass es dem Kontrahenten hier weh tut, nicht nur körperlich, sondern dass er denkt, in Rostock brennt der Baum und es ist nicht angenehm, in der DKB-Arena zu spielen. Diese Stimmung müssen wir gemeinsam mit unseren Fans erreichen, damit die Heimstärke wieder unser Faustpfand wird.“

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