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Hansa Rostock : Schon der heimliche Chef

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Youngster Robin Krauße überzeugt beim FC Hansa als Abräumer im defensiven Mittelfeld

svz.de von
erstellt am 03.Sep.2014 | 08:01 Uhr

Gerade erst einmal 20 Jahre alt und schon der heimliche Chef im Mittelfeld: Mit Robin Krauße als Abräumer auf der „Sechs“ blieb Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock beim 2:0 beim FSV Mainz 05 II erstmals in dieser Saison ohne Gegentreffer. Der Youngster gab lautstark Kommandos, dirigierte seine Mitspieler und war mit aggressivem Zweikampfverhalten zur Stelle, wenn doch einmal ein Mainzer sein Glück durch die Mitte versuchte. „Es ist eben meine Art Fußball, dass ich mich über die Zweikämpfe ins Spiel hineinkämpfe“, sagt Robin Krauße, der am liebsten im Mittelfeld aufläuft.

Zu Saisonbeginn agierte der gebürtige Thüringer aber noch als rechter Verteidiger: „Damit habe ich auch kein Problem. Das Wichtigste ist der Erfolg der Mannschaft. Ich spiele dort, wo der Trainer mich aufstellt. Er hat letztlich die Entscheidungsgewalt.“

Dennoch macht er kein Hehl daraus, dass er eindeutig die Zentrale bevorzugt. „Dort befindet sich der Ball am häufigsten, sind die meisten Zweikämpfe zu absolvieren. Klar gefällt es mir dort am besten. Ich denke, das kommt meinem Spiel auch entgegen“, erklärt Krauße.

Auch Hansa-Trainer Peter Vollmann, der das große Talent bereits in der Vorbereitung im Mittelfeld ranließ, dann aber kurz vor dem Saisonstart nach hinten recht beorderte, ist von den Qualitäten seines Schützlings überzeugt. „Robin hat ein gutes Spiel gemacht und immer dann dazwischengehauen, wenn es nötig war. Zudem hat er gut die Position gehalten und sich nicht aus der Zentrale rauslocken lassen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass seine Pässe nach vorne besser kommen“, sagte der 54-Jährige.

Robin Krauße nimmt die Kritik an und will sich steigern, damit er die Rolle im defensiven Mittelfeld weiter ausfüllen darf: „Ich weiß, dass ich noch Reserven habe. Deswegen hatte ich mir kurz vor Schluss gedacht, dass ich noch mal durchstarte. Am Ende war ich froh, dass der Gegenspieler sein Bein hingestellt hat und ich so den Elfmeter, der dann zur endgültigen Entscheidung führte, herausholen konnte.“

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