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Hansa Rostock : Schlimmer Verdacht bestätigt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Kicker Aleksandar Stevanovic hat sich gegen Regensburg einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt mindestens ein halbes Jahr aus

svz.de von
erstellt am 10.Feb.2015 | 19:00 Uhr

Die schlimmen Befürchtungen haben sich doch bestätigt. Aleksandar Stevanovic hat sich im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg (2:2) einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen. Damit ist für den Mittelfeldspieler des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock die Saison beendet. „Das ist in erster Linie tragisch für Aleks, der das alles ja schon einmal durchgemacht hat“, sagt Hansa-Trainer Karsten Baumann.

Der 22-Jährige war am Sonnabend in der 20. Minute bei einer Drehung im Rasen hängengeblieben und hatte sich dabei ohne gegnerisches Einwirkung die Blessur zugezogen. Schon gleich nach der Aktion hatte der Kicker ein blödes Gefühl und konnte seitdem auch das rechte Bein nicht mehr voll belasten. Ihm sei im Grunde gleich klar gewesen, dass es etwas Schlimmeres ist.

Nachdem am Montag eine MRT-Untersuchung durchgeführt wurde, bestätigten Hansas Mannschaftsärzte gestern den Anfangsverdacht. Damit steht auch fest, dass der Mittelfeldmann in dieser Saison gewiss nicht mehr gegen den Ball treten wird. Bei optimalem Heilungsverlauf ist mit einer Rückkehr von Stevanovic auf den Platz frühestens in sechs Monaten zu rechnen.

Durch die schlimme Verletzung fehlt den Ostseestädtern auch eine wichtige Alternative im Kampf um den Klassenerhalt. Der Spielgestalter war schon eine prägende Kraft, kurbelte immer wieder das Offensivspiel der Rostocker an. „Wir müssen den Ausfall jetzt erst einmal verdauen. So einen Spielertyp wie Aleks haben wir nur einmal im Kader“, erklärt Baumann.

Die Zwangspause für Stevanovic dürfte allerdings auch die Chance für andere Spieler sein. So könnte eventuell Sascha Schünemann den offensiven Part im Mittelfeld übernehmen oder auch Kapitän Denis-Danso Weidlich von der rechten Seite ins Zentrum rücken. „Wir werden uns schon etwas andere einfallen lassen, damit wir konkurrenzfähig sind. ,Schüne’ hat ja in Wiesbaden über 90 Minuten gespielt. Auch ,Danso’ ist sicherlich eine Alternative. Wir haben mehrere Spieler zur Auswahl und werden von Woche zu Woche entscheiden, was für die Mannschaft das Beste ist“, so der Rostocker Coach.

Stevanovic ist nicht der einzige Rostocker, der sich in den vergangenen Monaten einen Kreuzbandriss zuzog. Auch Linksverteidiger Shervin-Radjabali-Fardi (August) und Tommy Grupe (März) zogen sich im vergangenen Jahr die gleiche Verletzung zu. Während Radjabali-Fardi wieder Laufeinheiten absolviert, ist Grupe bereits voll ins Mannschaftstraining eingestiegen.

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