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Hansa Rostock : Savran ist quasi ein Neuzugang

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Hansa-Stürmer ist nach dreimonatiger Verletzungspause wieder beschwerdefrei und ins Mannschaftstraining eingestiegen

von
erstellt am 07.Jan.2015 | 10:19 Uhr

Rund drei Monate musste Halil Savran zuschauen. Der Stürmer des FC Hansa Rostock hatte sich im Oktober des vergangenen Jahres im Training des Fußball-Drittligisten die Schulter ausgekugelt. „Wer mich kennt, der weiß, dass es für mich schon hart war, nicht auf dem Platz eingreifen zu können“, sagt der 29-Jährige, dessen Schulter nach der Operation für sechs Wochen komplett ruhig gestellt wurde. „Da merkt man dann erst, wozu man alles die Schulter benötigt. Zu Hause konnte ich auch nichts machen, was einem manchmal vielleicht auch gelegen kam, doch im August wurde unsere Tochter geboren...“


Seit Dezember bereits mit Laufeinheiten


Mittlerweile hat der Angreifer die Verletzung überstanden und ist zum Rückrundenstart wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Ich kann alle Einheiten beschwerdefrei mitmachen“, so Savran, der allerdings bereits im Dezember wieder Läufe absolvieren konnte: „Dadurch bin ich richtig fit aus dem Weihnachtsurlaub gekommen, wenngleich ich die kurzen fußballspezifischen Sachen oder auch Sprints noch nicht machen konnte.“

Für den neuen Hansa-Trainer Karsten Baumann ist der kampf- und laufstarke Offensivmann quasi wie ein Neuzugang einzuordnen. Allerdings ist er für den Fußball-Lehrer kein Unbekannter, haben doch beide eine gemeinsame Vergangenheit beim Zweitligisten Erzgebirge Aue. Savran ist überzeugt, dass der Coach der richtige Mann für die heikle Mission Klassenerhalt ist. „In Aue steckten wir in einer ähnlichen Situation, nur damals kam der Trainer erst im Februar. Wir haben am Ende aber den Klassenerhalt geschafft. Ich denke schon, dass er uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen kann und weiß, worauf es jetzt ankommt. Ich denke, dass es mit ihm in die richtige Richtung gehen wird“, so der Kicker.

Von großartigen Rechnereien hält Savran nichts, wenngleich er natürlich die Statistiken und die Tabelle kennt. Für den Angreifer liegt das Hauptaugenmerk auf der Verbesserung des Defensivverhaltens. „Wir haben eindeutig zu viele Gegentore kassiert. Das müssen wir unbedingt verbessern. Dabei ist die gesamte Mannschaft gefragt. Es ist im Fußball nun einmal so, ob man oben oder unten steht, dass es sich wesentlich leichter spielt, wenn man in der Abwehr gut steht. Wenngleich es schwer wird, muss das unser Ziel für die Rückrunde sein“, erklärt Halil Savran.

 

 

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