Eishockey : Saisonabschluss der Piranhas

Verteidiger Sebastian Pritykin freut sich beim morgigen Saison-Abschlussspiel  der Piranhas  gegen den ECC Preussen auf ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen  Berliner Mannschaftskameraden.Georg Scharnweber
Verteidiger Sebastian Pritykin freut sich beim morgigen Saison-Abschlussspiel der Piranhas gegen den ECC Preussen auf ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Berliner Mannschaftskameraden.Georg Scharnweber

Zum Abschied von den Fans und von Präsident Peter Dickmanns treffen sie am Sonntag Abend auf den ECC Preussen Berlin

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21. März 2015, 07:26 Uhr

Sonntagabend zur gewohnten Zeit ab 19 Uhr sind in der Eishalle Schillingallee letztmals 2014/15 die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs zu erleben. Das offizielle Saison-Abschlussspiel gegen den ECC Preussen Berlin geht einher mit dem Abschied vom scheidenden Vereinspräsidenten Peter Dickmanns. 15 Jahre bestimmte er entscheidend die Geschicke des REC als Vorstandsmitglied mit, elf Jahre davon als Chef. Mittlerweile muss Dickmanns aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten und gab deshalb auch bereits vor der Saison bekannt, dass dies seine letzte sein werde: „Ich habe den dringenden Auftrag von meinem Arzt bekommen, mein Leben zu entschleunigen, und das werde ich auch tun. Ich merkte nach meinem Herzinfarkt, dass ich nicht mehr so belastbar bin. Jetzt ist es an der Zeit, einen Schritt zur Seite zu treten, Platz für Neue und Neues zu machen.“ Peter Dickmanns versprach, dem Rostocker Eishockey als Zuschauer treu zu bleiben und dem Verein auch künftig, wenn gewünscht, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Kontrahent ECC Preussen hat seinen Meistertitel in der Regionalliga Ost verteidigt. Die Berliner sind ein oft und gern gesehener Testspielgegner der Piranhas. Bei Letzteren freut sich Sebastian Pritykin auf ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Mitspielern. Auch Philip Labuhn trug einst, in der Saison 2008/09, das Trikot mit dem Adler, und zwar in der Jugend-Bundesliga. Der Torschütze vom Dienst der Preussen, Jan Schmidt, war voriges Jahr noch als Verteidiger bei den Rostockern engagiert. Auch Marc-André Niedermeyer schnupperte für kurze Zeit frische Seeluft.

„Wir sind sehr froh, dass es mit den Preussen geklappt hat“, so REC-Geschäftsstellenleiter Dirk Weiemann. Die Idee, mit den Harzer Falken Braunlage ein „Duell um Platz drei“ der Oberliga Nord auszutragen, kam bekanntlich nicht zustande.

Die Piranhas treten morgen noch einmal nahezu komplett an. Einzig Verteidiger Marcel Krzyzyk fehlt wegen Krankheit. Nach dem Spiel haben die Fans wieder die Möglichkeit, Aktiven und Verantwortlichen des REC etwas näher zu kommen.

Ob Sergej Hatkevitch auch in der nächsten Saison noch Trainer sein wird, ist offen. „Wir haben erste Gespräche geführt und werden uns auch weiter unterhalten. Ich würde schon gerne bleiben“, sagt der Coach.

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