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3. Fußballliga : Ruprecht tritt stabiler auf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Abwehrmann findet in neu formierter Defensive zu mehr Sicherheit und Souveränität

Abräumer, Torschütze und Führungsfigur: Für Hansas Abwehrmann Steven Ruprecht läuft es im neuen Jahr rund. Der 27-Jährige, der in der Hinrunde Leistungsschwankungen unterlag und teils massiv kritisiert wurde, hat in den ersten drei Drittliga-Partien 2015 offenbar zu seiner Form gefunden und trug maßgeblich zu den Punktgewinnen gegen Wiesbaden, Regensburg und Großaspach bei.

„Wenn uns vorher jemand gesagt hätte, dass wir aus drei Spielen fünf Zähler holen, hätte ich das unterschrieben. Daher kann man mit der Ausbeute zufrieden sein, auch wenn wir natürlich gerne noch mehr mitgenommen hätten“, sagte Ruprecht.

Vor allem die Defensive, die bis zur Winterpause 46 Gegentreffer kassierte und damit zur Schießbude der 3. Liga avancierte, hat sich seit dem Start in die Frühjahrsrunde stabilisiert. „Die gesamte Mannschaft arbeitet gut nach hinten mit. Das sieht auf dem Platz alles stabiler und kompakter aus. Auch die Abstimmung in der Innenverteidigung klappt ganz gut, wobei es im Training sicher immer noch Dinge zu verbessern gibt“, sagte der Abwehr-Hüne, der in der neu formierten Viererkette quasi „der letzte Mohikaner“ ist. Kein Wunder, dass die Hansa-Abwehr (noch) nicht ganz „dicht“ ist und Keeper Marcel Schuhen in den ersten drei Partien viermal hinter sich greifen musste. „Na klar ärgert es mich, wenn hinten nicht die Null steht. Aber letztendlich ist es mir auch egal, solange wir am Ende die Klasse halten“, will sich Ruprecht auf das Wesentliche konzentrieren.

Dies gilt auch für seine Ausflüge nach vorne. Vor allem bei Standards trat der „Lange“ in den vergangenen Spielen als Torschütze in Erscheinung. Erinnert sei nur an den Elfmeter, den er gegen Regensburg herausholte und anschließend selbst zum 2:2-Endstand verwandelte. Damit bringt es Ruprecht in dieser Saison bereits auf vier Treffer und zwei Torvorlagen – persönlicher Rekord. „Natürlich freut man sich, wenn man trifft. Jedoch hätte ich mein Tor gegen Großaspach gerne gegen drei Punkte eingetauscht. Es geht auch nicht um irgendwelche Namen und Scorerpunkte, sondern darum, dass wir unser Ziel erreichen.“ Und das heißt bekanntlich Klassenerhalt.

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