Rostock : Rugby-Damen holen Bronze-Rang in Kiel

Die erfolgreichen Rostocker Rugby-Damen, von links: Laura Eckert, Annabel Mai, Patritia Sander, Rebecca Schütte, Leonie Heger, und Henrike Dilling.
Die erfolgreichen Rostocker Rugby-Damen, von links: Laura Eckert, Annabel Mai, Patritia Sander, Rebecca Schütte, Leonie Heger, und Henrike Dilling.

Rostockerinnen überzeugen beim 26. Internationalen Schietwetter-Cup

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27. Juni 2016, 11:13 Uhr

Das Rugby-Damenteam des Rostocker Hochschulsports wurde beim 26. Internationalen Schietwetter-Cup in Kiel starker Dritter. Ausgetragen wurde das Turnier in der Siebener-Variante, bei der je sieben Feldspieler über zweimal sieben Minuten gegeneinander antreten. Dank einer starken ersten Hälfte konnten die Rostockerinnen das MV-Duell gegen das Uni-Team Greifswald mit 4:3 für sich entscheiden. Auch gegen die Gastgeberinnen legten die hiesigen Damen zunächst gut los, mussten sich am Ende jedoch mit 2:5 geschlagen geben. Das dritte Spiel verlief umgekehrt. Lübeck überrumpelte den Gegner und führte zur Pause mit 3:0. Doch Rostock kämpfte sich mit starken Einzelaktionen zurück und schaffte kurz vor Schluss noch das 4:3. In der letzten Partie gab es ein klares 0:6 gegen den späteren Turniersieger St. Pauli. Die zwei Siege reichten am Ende dennoch zum dritten Platz.

„Es sah toll aus. Wir wissen, was wir können und wo wir hin wollen. Nicht wahr, Jungs?“, scherzte Mannschaftsbetreuerin Antonia Glimm nach Abpfiff des Turniers mit den etwas niedergeschlagenen männlichen Kollegen. Das Herrenteam der Dierkower Elche war aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen nur mit einer Rumpftruppe und ohne große Ambitionen angereist. Jedoch machte die personelle Notlage die eigentlichen Werte des Rugby-Sports wie Fairplay und Zusammenhalt über die Grenzen des eigenen Vereins hinaus viel sichtbarer. So wurden die Warnowstädter im Laufe des Turniers durch Spieler aus Kiel, Hamburg, Jesteburg und Frankreich verstärkt. „Als Fazit bleiben ein gelungenes Turnier und zwei herrliche Tage unter alten und neuen Freunden“, so der Rostocker Thomas Schleifer.

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