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Saisonstart auf dem Wasser : Ruderer sind „Ready to go“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

MV-Flotte startet am Sonntag in Leipzig ins neue Wettkampfjahr / Ziel ist WM in Amsterdam

Mit einem „Ready – Go!“ beginnt am Sonntag in Leipzig-Burghausen der Start in die WM-Saison. „Wer Ende August 2014 in Amsterdam um WM-Medaillen rudern will, muss mindestens unter den Top 10 die Ziellinie überqueren“, kennt Rostocks Chefcoach Meinhard Rahn die Spielregeln für den Vergleich im Einer und Zweier.

Ähnlich dem Zeitfahren bei der Tour de France geht es auf den 6000 Metern und im Fernduell mit den Besten um wichtige Sekunden und einen Vermerk im Notizbuch von Markus Schwarzrock, dem Chefcoach des Deutschen Ruderverbandes.

Fast in Bestbesetzung wird die MV-Flotte starten. Nur der „Aufsteiger“ von 2013, Hannes Ocik, wird das Kräftemessen aus der Ferne beobachten. Der 22-jährige Schweriner musste im zweiten Trainingscamp des Achters krankheitsbedingt aussteigen und kämpft noch um seine WM-Form aus dem Vorjahr: „Ich will angreifen, aber wenn der Körper etwas stottert, ist Geduld gefragt.“

Wieder voll dabei ist Marie-Louise Dräger. Beim Rücktritt vom Rücktritt hat die 32-Jährige ihre Lebensplanung, nach der Geburt von Sohn Ben und dem erfolgreich absolvierten zweiten Azubi-Jahr bei der Landespolizei MV, wieder im Griff. „Wer sie in den letzten Wochen beobachten konnte, spürt ihre Energie, angreifen zu wollen. Schon der ernst gemeinte Versuch verdient mehr als nur Respekt und volle Unterstützung aus dem Umfeld“, lobt Rahn. Doch in solchen Dimensionen denkt und plant die Athletin vom ORC Rostock noch nicht. Im selbst finanzierten Camp in Sardinien hat sie sich Schlag für Schlag verbessert und den Körperfettanteil auf neun Prozent reduziert.

„Ähnlich gut in Form ist Rostocks Skull-Trio der Männer um „Leitwolf“ Stephan Krüger. Der bastelt seit Herbst 2013 zwar verstärkt an seiner dualen Karriere und pendelt dafür zwischen Hamburg, Rostock und Sevilla, aber denkt weiter in WM-Regionen. Gleiche Ziele peilt auch Paul Heinrich, 2013 WM-Vize und Europameister im Doppelvierer, an und will in die Top 10 rudern.

Youngster Olé Daberkow kämpft um den Spitzenrang im Duell der U23-Jährigen. Im Rennen der Zweier ruhen die Hoffnungen auf Finn Knüppel und Malte Daberkow. Im Dezember schockte die Crew aus Schwerin und Rostock die Kandidaten des Deutschlandachters mit Platz zwei. In den internen Vergleichen auf der Warnow war das Team von Coach René Burmeister schnell unterwegs. Geplant wird aber in Richtung U23-WM in Varese.

Julia Lepke will mit Partnerin Ronja Schütte (RC Essen) aufs Podium und ihren Anspruch auf einen Sitz im Achter anmelden. Im Kreis der besten Einer sind Julia Leiding und Frauke Hacker Außenseiter.

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