Beachsoccer : Rostocker Robben verpassen knapp den GBSL-Titel

Das Team vom 1. FC Versandkostenfrei in Leipzig, hinten von links: Maik Trepke, Christoph Lüth, Nick Lehmann, Eric Lange. Mitte von links: Tobias Kirschnick, Tobias Horlacher. Vorne: Jan-Moritz Westkämper.
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Das Team vom 1. FC Versandkostenfrei in Leipzig, hinten von links: Maik Trepke, Christoph Lüth, Nick Lehmann, Eric Lange. Mitte von links: Tobias Kirschnick, Tobias Horlacher. Vorne: Jan-Moritz Westkämper.

Hansestädter verlieren im Finale der German Beachsoccer League mit 5:6 gegen Ibbenbüren. Der 1. FC Versandkostenfrei wird am Ende Siebenter.

svz.de von
08. August 2016, 12:00 Uhr

Die Rostocker Robben haben den Gewinn der German Beachsoccer League (GBSL) verpasst. In einem spannenden und hochklassigen Finale unterlagen die Rostocker am Sonnabend dem Hauptrunden-Ersten Ibbenbürener BSC – beendet die Saison mit zwölf Siegen und einem Unentschieden – mit 5:6. „Wir können mit dem Finale an sich zufrieden sein. Ibbenbüren spielt einfach eine sehr gute Saison und ist extrem schwer zu schlagen“, so der eigentlich Robben-Keeper Hannes Knüppel, der erneut im Feld aushalf.

Diesmal waren die Hansestädter allerdings dicht dran an einem Erfolg. Bis ins Schlussdrittel ging es hin und her, ehe Sven Körner die Robben mit 5:4 in Führung schoss. Doch Ibbenbüren hatte noch eine Antwort parat und schaffte letztlich mit einem abgefälschten Schuss das entscheidende 6:5.

In knapp zwei Wochen gibt es die Chance zur Revanche, wenn in Warnemünde die Deutsche Meisterschaft ausgespielt wird. „Da werden wir erneut ein paar Heimspiele haben, in denen uns die Zuschauer nach vorne schreien. Dieser Titel ist dann auch nochmal ein bisschen wichtiger“, sagt Knüppel, der sich mit seinem Team durch ein 4:2 im Halbfinal-Rückspiel gegen Chemnitz (erste Partie 5:4) für das Endspiel qualifizierte.

Der 1. FC Versandkostenfrei beendete die Spielzeit nach einem 5:3-Erfolg gegen den Hamburger SV als Siebenter. „Der Sieg war für uns natürlich ein sehr guter Abschluss der Saison. Wir sind damit einen Platz besser als unsere Zielstellung. Dennoch verlief die Serie sehr durchwachsen, es war in jedem Fall mehr möglich. Dabei spielten verschiedene Faktoren eine Rolle, die wir auswerten und dann schauen wir aufs neue Jahr“, so Christoph Lüth von Versandkostenfrei.

Mit 31 Treffern landete der Rostocker in der Torjägerliste hinter Robbe Sven Körner (35 Tore) auf dem zweiten Rang. „Für mich persönlich ist das schön, aber ich hätte gerne auf ein paar Tore verzichtet, wenn wir dadurch besser gepunktet hätten und zur Deutschen Meisterschaft gefahren wären“, so Lüth.

Denn am Ende half alles Daumendrücken nicht, denn durch den 4:3-Erfolg von Chemnitz gegen Hertha BSC im Spiel um Platz drei fahren die Sachsen am 20./21. August nach Warnemünde. Hätten die Berliner gewonnen, wäre Versandkostenfrei nachgerückt. „Es ist natürlich sehr ärgerlich, zumal Hertha in der Verlängerung mit 3:2 führte. Aber Glückwunsch an die Chemnitzer. Sie haben es sich auch verdient“, sagte Lüth.

Robben: Schlamp – Dietrichkeit, Pötke 1, Schmitt 1, Körner 6, Thürk 1, Dahnke, H. Knüppel

Versandkostenfrei: Westkämper – Lange, Krischnick, Lehmann 2, Horlacher 1, Lüth 5, Trepke

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