Fußball-Verbandsliga : Rostocker FC dreht wildes Derby

Torschützen in einem rassigen Lokalderby: Während der Sievershäger Benjamin Brandt (rechts) zweimal traf, gelang Lennart Schleese ein Tor für den Rostocker FC, der nach einem 2:4-Rückstand noch mit 5:4 triumphieren konnte.  Fotos: Georg Scharnweber
Torschützen in einem rassigen Lokalderby: Während der Sievershäger Benjamin Brandt (rechts) zweimal traf, gelang Lennart Schleese ein Tor für den Rostocker FC, der nach einem 2:4-Rückstand noch mit 5:4 triumphieren konnte. Fotos: Georg Scharnweber

RFC holt gegen Sievershagen ein 2:4 noch auf und gewinnt durch einen Treffer von Robert Wullwage mit 5:4

svz.de von
16. März 2014, 23:25 Uhr

In einem spektakulären Lokalderby behielt am 18. Spieltag der Fußball-Verbandsliga der Rostocker FC gegen den Sievershäger SV mit 5:4 die Oberhand.

Rostocker FC – Sievershäger SV 5:4 (2:1)

Beide Mannschaften hatten ihre Phasen in diesem Duell. Dementsprechend wechselte viermal die Führung. Nach dem 2:4 löste der RFC die Viererkette auf und agierte mit drei Stürmern – mit Erfolg. Dem eingewechselten Robert Wullwage war es vorbehalten, das umjubelte 5:4 zu markieren.

Jan Kistenmacher (Rostocker FC): „Die Zuschauer fühlten sich bestimmt toll unterhalten. Nach dem 2:4 setzten wir alles auf eine Karte und wurden schließlich für unseren Mut belohnt.“

Jens Hillringhaus (Sievershagen): „Als wir das 4:4 bekommen haben, sagte ich zu meinem Co-Trainer Ulf Weidner: Jetzt kriegen wir auch noch das Fünfte. So ist der Fußball. Als Trainer ist man da machtlos.“

Rostocker FC: Brencic – Meschter (65. Wullwage), Haase, Kirschnik, Wießmann (90.+1 Bockholt), Henning (70. dos Santos), Kambs, Siegmund, Ehlert, Schleese, Rosenkranz

Sievershagen: Lange – Wilke, Rönsch, Brandt (63. Maletzke), Franke, Pohanka, Thoms, Ebeling, Bullerjahn (70. Reimann), Schulz, Grahl

FSV Bentwisch – FC Pommern Stralsund 2:1 (0:1)

Christoph Lüth – bereits nach 30 Sekunden – sowie Christopher Kaminski (Lattenschuss) verpassten die frühe Führung für die Gastgeber, die nach einem Standard plötzlich mit 0:1 hinten lagen (23.).

Nach dem Wechsel entfachten die Bentwischer aber einen richtigen Angriffswirbel und schnürten die Stralsunder in deren Hälfte ein. Erst gelang Lüth der verdiente Ausgleich, ehe der kurz zuvor eingewechselte Lenhard Knaak zum 2:1 einnetzte (67.).

Enrico Neitzel (Bentwisch): „Wir mussten dieses Spiel gewinnen, und ich war auch immer davon überzeugt, dass wir das schaffen werden. Ich freue mich, dass sich die Truppe für ihre Leistung mit den drei Punkten belohnen konnte. Der Erfolg war zudem für die Moral sehr wichtig.“

FSV Bentwisch: Kirsch – Körting, Kaminski, Piepelow, Truong Cong
(62. Knaak), Leutert, Schröpfer, Vu Minh, C. Möller (8. Vogt), Lüth, Schindel

Grimmener SV – SV Pastow 3:2 (1:1)

Die Gäste hatten anfangs einige Probleme mit der Spielweise des Gegners, der nur mit langen Bällen operierte. Das 0:1 wirkte wie ein Weckruf. Anschließend dominierte Pastow das Geschehen und drehte das Duell. Allerdings verpasste es der SVP, trotz mehrerer guter Chancen für eine endgültige Entscheidung zu sorgen. In der Schlussphase fühlten sich die Rand-Rostocker dann vom Unparteiischen um den Sieg gebracht. Vor dem 2:2 soll Nick Gritzan im eigenen Strafraum gefoult worden sein. Anschließend sah der Abwehrmann wegen Meckerns die rote Karte. Beim 2:3 ließ Keeper Gordon Krüger einen Ball fallen, wurde allerdings von einem Gegenspieler angegangen...

Andreas Seering (Pastow): „Wenn die Partie am Ende so umgedreht wird, ist es natürlich bitter und bekommt einen faden Beigeschmack. Doch letztlich müssen wir das Spiel vorher einfach sportlich entscheiden. Wir hatten genügend Möglichkeiten für einen dritten und dann sogar vierten Treffer.“

Pastow: Krüger – Patzenhauer, Seering, Hinzmann (82, K. Felske), Donner, Stroteich, Brzezinski, Gritzan, Schmidt, Hickstein, Waterstraat

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