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Sport in Rostock

12. Dezember 2017 | 11:34 Uhr

FC Hansa : Roelofsen hat die Wahl

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Interimscoach kann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen / Überraschungen sind möglich

Komfortable Situation für Hansas Interimscoach Robert Roelofsen: Bis auf die langzeitverletzten Tommy Grupe (Kreuzbandriss) sowie Ken Leemans (Probleme mit einer eingesetzten Titanschraube) konnte der Niederländer gestern alle Kicker im Training begrüßen. „Das ist schon etwas anderes als vor dem Spiel gegen Halle“, so der 44-Jährige.

Hinzu kommt, dass Milorad Pekovic und Steven Ruprecht nach abgesessener Gelb-Sperre wieder eingesetzt werden können. Roelofsen hat also vor dem Heimspiel am Sonnabend gegen Preußen Münster (Anstoß 14 Uhr) die Qual der Wahl. Als Problem sieht er
dies allerdings nicht. „Für einen Trainer gibt es doch nichts Besseres. Außerdem sind wir im Profifußball. Wer damit nicht umgehen kann, der soll aufs Dorf wechseln. Dort ist er dann der Star. Es wird Spieler geben, die sind glücklich, weil sie dabei sind, und welche, die werden stinkig sein, weil sie nicht spielen. Aber sie müssen auch stinkig sein, sonst haben sie den falschen Job“, sagt der Fußball-Lehrer, der eigentlich keine großen Umstellungen plant: „Ich denke, dass ich in der Basis-Elf nicht viele personelle Veränderungen vornehmen werde.“

Damit könnten einige so genannte Stammkräfte am Sonnabend zunächst auf der Bank sitzen. Selbst ein Einsatz von Pekovic, der unter Bergmann stets spielte, wenn er einsatzfähig war, ist fraglich. Max Christiansen hat ihn zuletzt gut vertreten und auch Leonhard Haas befand sich auf dem aufsteigenden Ast. Zwar musste „Leo“ gestern die Vormittagseinheit wegen muskulären Problemen abbrechen, gab jedoch nach einer Untersuchung beim Mannschaftsarzt Entwarnung. „Ich habe leichte Beschwerden oberhalb des Knies, aber ich denke, dass es nicht so schlimm ist“, so der Routinier, der heute – 10 Uhr – wieder mit dem Team trainieren will.

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