handball : Robert Barten: Saisonziel U18-EM

Jugend-Nationalspieler in spe: Robert Barten will zur U18-Europameisterschaft im August 2014 in Polen.
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Jugend-Nationalspieler in spe: Robert Barten will zur U18-Europameisterschaft im August 2014 in Polen.

Vor dem nächsten Nationalmannschafts-Lehrgang in Warendorf aber erst mal am Sonntag mit dem HC Empor im Punktspiel gegen Hüttenberg

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13. Dezember 2013, 18:47 Uhr

U18-Europameisterschaft im August 2014 in Polen: „Da möchte ich gern dabei sein“, bekennt der 17-jährige Robert Barten vom HC Empor. „Neben einem guten Abschneiden mit einstelligem Platz in der 2. Handball-Bundesliga ist das mein Saisonziel.“

Nach René Gruszka vor einigen Jahren hätte der Traditionsverein endlich wieder einen – oder mehrere – Jugend-Nationalspieler!


Trainer Trtik hätte sich mehr Feingefühl vom DHB gewünscht


Eine kleine Hürde hat Barten bereits genommen. Nach einem ersten Lehrgang unter den verantwortlichen Trainern Christian Schwarzer und Heiko Karrer in Hennef erhielt der Rückraumspieler gemeinsam mit Empor-A-Jugend-Torwart Paul Porath, dessen Zwillingsbruder Julius auf Abruf steht, eine Einladung zur nächsten Maßnahme von morgen bis Mittwoch in Warendorf bei Münster. „Da wird sicher endgültig das Aufgebot für die vom 10. bis 12. Januar in Berlin über die Bühne gehende EM-Qualifikation bestimmt. Unsere Gegner sind Finnland, Portugal und Ungarn. Zwischen Weihnachten und Neujahr“, so Barten, „steht noch der SparkassenCup im saarländischen Merzig an.“ Dort trifft „Blacky“ Schwarzers U 18 auf die Schweiz, Finnland und Island.

„In Hennef wurden wir ganz schön rangenommen. Speziell das Athletikprogramm hatte es in sich“, schaut der Rostocker zurück und ergänzt: „Das – nur noch schlimmer– kannte ich ja bereits aus dem Programm beim HCE unter Herrn Trtik. Auch in allen anderen Trainingseinheiten kann man sich nicht auf die faule Haut legen. Der Coach hat seine Augen überall. Ist auch richtig so, denn wir wollen Erfolg haben. Und der muss ständig neu erarbeitet werden.“

Empor-Trainer Rastislav Trtik sieht die Berufung von Robert Barten mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Für Robert und den Verein ist das natürlich top. Ich hätte mir aber mit Blick auf den noch laufenden Punktspielbetrieb mehr Feingefühl des Deutschen Handball-Bundes bei der kurzfristigen Terminierung gewünscht.“ Sein Zweitliga-Team hat noch am Sonntag (16.30 Uhr Stadthalle) gegen Hüttenberg sowie am Mittwoch in Bietigheim anzutreten. So muss Barten, auf den der Tscheche mit Blick auf die personelle Situation nicht verzichten kann, besondere Reisestrapazen auf sich nehmen: morgen Heimspiel, sofort danach Richtung Warendorf, zwei Tage Auswahltraining und Mittwoch in das von Münster 475 Kilometer entfernte Bietigheim. „Das ist auch für uns eine logistische Herausforderung“, versichert Vereins-Geschäftsstellenleiterin Juliane Radike.

„Die besonderen Anforderungen nehme ich auf mich“, sagt der 17-Jährige, der in seinen Spielen für die Zweitliga-Mannschaft des HC Empor bisher vier Treffer erzielte. „Ich weiß, dass ich noch viel lernen muss. Es macht aber Spaß, ich stelle mich den Anforderungen, kann an der Seite der anderen Team-Mitglieder und von Dr. Trtik viel lernen“, gibt Robert Barten zu Protokoll.

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