Beachsoccer : Robben sind neuer NOFV-Meister

Matchwinner im Finale: Christoph Thürk gelangen drei Treffer beim 5:3-Erfolg der Rostocker Robben über Hertha BSC Berlin.
Matchwinner im Finale: Christoph Thürk gelangen drei Treffer beim 5:3-Erfolg der Rostocker Robben über Hertha BSC Berlin.

Rostocker bezwingen im Finale Hertha BSC Berlin mit 5:3 und haben das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften in Warnemünde gelöst

svz.de von
01. August 2016, 12:00 Uhr

Die Rostocker Robben haben am Wochenende die Beachsoccer-Meisterschaft des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes gewonnen und sich somit als Sieger des Regionalausscheides Ost das Ticket für die Deutschen Meisterschaften am 20./21. August in Warnemünde gesichert. Im Finale bezwangen die Hansestädter – Zweiter der Punkterunde German Beachsoccer League (GBSL) – ihren GBSL-Konkurrenten Hertha BSC Berlin nach 1:3-Rückstand noch mit 5:3. „Wir haben uns super zurückgekämpft und waren einfach heißer auf den Sieg“, so Robben-Sprecher Hannes Knüppel. Der eigentliche Torwart half im Feld aus und erzielte dabei sogar vier Treffer.

Matchwinner im Endspiel war jedoch Christoph Thürk, dem am Wochenende insgesamt 13 Treffer in fünf Partien gelangen. Mit drei Toren in Serie vom 1:3 zum 4:3 drehte der Rostocker quasi im Alleingang die Partie. „Fünf Siege in fünf Spielen – besser geht es eigentlich nicht. Damit sind wir natürlich sehr zufrieden. Oberstes Ziel war das Ticket für Warnemünde. Das hatten wir nach dem Finaleinzug sicher. Von daher ist der Titel eine schöne Zugabe“, so Knüppel.

Zum Beachsoccer-Saisonfinale nach Warnemünde wollte und will auch der 1. FC Versandkostenfrei. Die Rostocker sind nach ihrem Bronzerang jedoch auf Schrittmacherdienste angewiesen. Sollten die Robben und auch Hertha unter die ersten drei in der GBSL kommen, würde Versandkostenfrei nachrücken. „Für uns heißt es jetzt Daumendrücken für Hertha, da ich davon ausgehe, dass die Robben sich den Einzug ins GBSL-Finale nicht nehmen lassen werden“, so Christoph Lüth vom 1. FC Versandkostenfrei.

Die Hansestädter hatten in ihrer Gruppe nur zwei Kontrahenten und spielten daher zweimal gegen die United Ackerbatzen (6:2, 4:2) und Hertha BSC (1:0, 4:5). Vor allem im zweiten Spiel gegen die Berliner hatte das Team eine Menge Pech, war mehr drin. So ging es als Gruppenzweiter im Halbfinale jedoch gegen die Robben – 4:6. Im Duell um Bronze folgte ein zähes Ringen gegen Coswig, das Versandkostenfrei mit 6:5 nach Neunmeterschießen gewann. „Wir sind stolz und zufrieden mit der Leistung vor allem gegen Hertha und die Robben“, so Lüth, dessen Team den frühen Ausfall von Markus Bergmann verkraften musste, der sich im ersten Spiel einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte.

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