Beach Soccer : Robben müssen um Finaleinzug bangen

Bitterer Spieltag für die Rostocker Robben. Michael Knüppel (links) und Co. unterlagen dem Ibbenbürener BSC mit 6:9 und müssen um den Finaleinzug bangen.
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Bitterer Spieltag für die Rostocker Robben. Michael Knüppel (links) und Co. unterlagen dem Ibbenbürener BSC mit 6:9 und müssen um den Finaleinzug bangen.

Rostocker Strandfußballer verlieren Halbfinal-Hinspiel um Deutsche Meisterschaft mit 6:9 / Endrunde am 9./10. August in Warnemünde

svz.de von
30. Juli 2014, 10:00 Uhr

Bitteres Wochenende für die Strandfußballer der Rostocker Robben. Der Bundesligist unterlag im Halbfinal-Hinspiel der German Beach Soccer League (GBL) dem Ibbenbürener BSC mit 6:9 und muss um den erneuten Einzug ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft bangen. „Wir sind extrem enttäuscht. Dennoch bleiben noch genügend Möglichkeiten, die Saison positiv zu beenden“, blickte Robben-Spieler Michael Knüppel nach vorne.

Am letzten Turnierspieltag in Krefeld wurde deutlich, dass die Leistungsdichte in der 1. Bundesliga für Strandfußball zugenommen hat. Im letzten regulären Saisonspiel unterlagen die Robben (2. Platz/24 Punkte) Tabellenführer Beach Soccer Team Chemnitz (26 ) mit 2:7. „Wir gingen 1:0 in Führung, hinten heraus fehlte uns aber mit nur einem Auswechselspieler die Kraft. Dadurch verpassten wir in der Endabrechnung Platz eins, was aber kein Beinbruch war“, sagte Knüppel.

Schließlich ging es im folgenden ersten von zwei Playoff-Halbfinals ums Ganze. Dabei trafen die Robben auf den Drittplatzierten im Endklassement Ibbenbüren und liefen schnell einem Vier-Tore-Rückstand hinterher. „Außerdem erwischten die Schiedsrichter einen ganz schwachen Tag“, beklagte Michael Knüppel. Dennoch kämpfte sich der Titelverteidiger im letzten Drittel auf 6:8 heran. Was folgte, war eine hitzige Schlussphase mit fragwürdigen Entscheidungen der Unparteiischen. „Ein Ball flog ins Aus. Es hätte Einwurf für uns geben müssen. Als wir uns alle nach vorne orientierten, entschieden die Schiris auf Einwurf Ibbenbüren. Dadurch kassierten wir das 9:6“, so der Robben-Akteur.

In den verbleibenden Minuten ließen sich die Rostocker von der hitzigen Atmosphäre anstecken. Nach Gelb-Rot für Christoph Thürk mussten auch Markus Thoms und Robert Bullerjahn wegen Meckerns mit Roter Karte runter. Da jetzt nur noch zwei Akteure auf dem Feld standen, brachen die Schiedsrichter die Partie ab.

Keine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 9. August (17 Uhr) am Warnemünder active Beach, wo Thürk und Thoms gesperrt sind. „Dann müssen halt andere in die Bresche springen. Außerdem zählen wir auf die Unterstützung unserer Fans“, hoffte Michael Knüppel. Den Rostockern würde im Rückspiel ein Sieg genügen, um die Verlängerung beziehungsweise ein Neunmeterschießen zu erzwingen.

Robben: H. Knüppel – Diedrichkeit, Thoms, Thürk, Bullerjahn, Neumann, M. Knüppel

Das zweite Rostocker Team in der GBL, der 1. FC Versandkostenfrei, zog sich am letzten Spieltag gut aus der Affäre. Nach einem 15:6-Erfolg gegen Beach United Berlin beendete das Team die reguläre Saison auf Rang neun. Dabei ragten Christoph Lüth und Tobias Scherf mit jeweils sechs Toren und akrobatischen Einlagen heraus. Anschließend wurde im ersten Playoff-Spiel Schlusslicht Fida Düsseldorf mit 11:9 bezwungen. Eine gute Basis, um in den weiteren Playoffs am 9./10. August am Warnemünder Strand zu bestehen.

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