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Handball-Landespokal der Frauen : RHC-Reserve kommt unter die Räder

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Handball-Pokal der Frauen: Rostocker HC II unterliegt TSG Wismar II mit 15:42 / Eintracht und Doberan ziehen souverän ins Viertelfinale ein

Das Viertelfinale für den HVMV-Pokalwettbewerb ist komplett. Nach den Männern des SV Warnemünde, des U23-Junior-Teams des HC Empor Rostock und der Reserve des Bad Doberaner SV sind auch die Handball-Frauen des SV Eintracht Rostock und des Bad Doberaner SV in die Runde der letzten acht Mannschaften eingezogen. Der SV Pädagogik Rostock und der Rostocker HC II schieden erwartungsgemäß aus. Das Viertelfinale wird am 8. und 9. Februar ausgetragen.

HSV Peenetal Loitz – SV Eintracht Rostock I 14:22 (6:9)

Nach der Weihnachtspause dauerte es etwas länger, bis sich MV-Ligist SV Eintracht Rostock im Pokalspiel beim Verbandsligisten HSV Peenetal Loitz mit 22:14 sicher für das Viertelfinale durchsetzen konnte. Bis zum 5:5 herrschte fast Gleichwertigkeit auf der Platte, eher die Rostockerinnen sich mit dem 9:6 zur Pause etwas absetzten. „Wir haben unsere Pokalpflicht erfüllt“, so Eintracht-Coach Ralf Steinke. „Nach dem Seitenwechsel lief es für uns deutlich flüssiger, doch eine schwache Chancenverwertung und viele technische Fehler im Vorwärtsgang verhinderten ein deutlicheres Ergebnis.“

SV Eintracht: Anne Marner – Saskia Hantel 3/1, Juliane Heinze 4, Jennifer Ander 1, Jenny Bittkau 7, Christina Zerbe, Kathrin Pohlmann 4, Elisa Fritz 3

 

Bad Doberaner SV – SV Crivitz 27:16 (15:9)

Tolle Stimmung gleich im ersten Handballspiel in der Münsterstädter Stadthalle nach dem Jahreswechsel. Gut 200 Zuschauer sahen im Pokalmatch der Verbandsliga-Damen des Bad Doberaner SV gegen den MV-Ligisten SV Crivitz einen überzeugenden 27:16-Sieg der Gastgeberinnen.

Nach verhaltenem Beginn (2:2) machte das Team um DSV-Trainer Torsten Römer Nägel mit Köpfen, erzielte fünf Treffer am Stück (7:2). Crivitz erholte sich von diesem Rückstand nicht und lag beim 9:15 zur Halbzeit deutlich zurück. „In der Pause gab es von meiner Seite nur ein paar kleine Hinweise und die Vorgabe, den Sack schnellstmöglich zuzumachen“, so Doberans Trainer.

Mit dem 20:9 stand der DSV endgültig im Viertelfinale. „Der Vorsprung wurde trotz der vielen Wechsel nicht nur gehalten, sondern noch ausgebaut“ freute sich auch DSV-Neuzugang Mandy Seering. Die frühere RHC-Spielerin kehrte nach längerer Pause wieder aufs Parkett zurück und traf gleich fünfmal. Der Verbandsligist wies gegen das höherklassige Team aus Crivitz seine MV-Liga-Tauglichkeit nach und hätte bei einer besseren Chancenverwertung noch deutlicher gewinnen können.

 

Bad Doberaner SV: Dana Schreiner, Claudia Krause – Anne Münickel 4, Maja Nowak, Luisa Davidek, Marita Wuttig 2/1, Paula Liebelt 1, Mandy Seering 5/2, Annemarie Lenz 1, Anja Frank 4/2, Anke Lehmann 1, Susanne Meyer 1, Sabrina Couball 4, Josephine Zädow 4

 

Rostocker HC II – TSG Wismar II 15:42 (9:20)

„Nach vier gesundheitlichen Absagen und drei Wochen ohne Training stellten wir uns der Aufgabe, hatten gegen die junge Mannschaft aus Wismar aber keine Chance“, so RHC-Trainerin Andrea Hamann. Die Gastgeberinnen glichen zwar einen 0:3-Rückstand aus, mussten aber die TSG II über 6:18 bis zur Pause auf 9:20 ziehen lassen. Die Rostockerinnen kämpften zwar bis zum Schluss, konnten die klare Niederlage aber nicht verhindern. „Für meine Frauen war es eine Lehrstunde für eine offensive Deckung und ein schnelles Umkehrspiel“, so Hamann, die Sandra Bohring und Aika Schersch für ihren Kampfgeist lobte.

 

RHC II: Aika Schersch – Katja Prahl, Lisa Kaden 7/2, Julia Geist, Sandra Bohring, Jenny Reichl, Ulrike Schulz 3/2, Anna Schlawien 2, Juliane Piske, Claudia Struppe 3

 

Stralsunder HV – SV Pädagogik Rostock 42:23 (20:12)

Gegen den MV-Liga-Primus blieb der SV Pädagogik chancenlos. „Wir fanden keine Mittel, das schnelle Spiel der Gastgeberinnen zu unterbinden. Unsere Abwehr war überfordert“, so die Analyse von Pädagogik-Trainer Roman Winter. So schraubte Stralsund nach dem 5:5 das Ergebnis schon bis zur Pause auf 20:12. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich einseitig. Nur Sandra Nitsch konnte sich bei ihren elf Toren gut durchsetzen.

 

SV Pädagogik: Julia Biermann, Heike Suckow – Nadine Zietal 1, Kerstin Schümann, Peggy Wandel 1, Kerstin Klützow 2, Sandra Nitsch 11, Catrin Köster 1, Jenny Birnbaum 5, Alexis Waack 1, Yasmin Sitarek 1
Weitere Ergebnisse: SSV Einheit Teterow – Stavenhagener SV 18:13, HSV Grimmen – SG Bützow/Güstrow 30:18, SV Grün-Weiß Schwerin II – SV Motor Barth 33:13, Handball SG Greifswald – Schwaaner SV 23:19

 


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erstellt am 07.Jan.2014 | 21:47 Uhr

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