3. Fußball-Liga : Reifeprüfung gegen die SV Elversberg

Schont sich nicht: Hansas Abwehrmann Steven Ruprecht ist für seine Zweikampfhärte bekannt und wird auch gegen Elversberg wieder voll zur Sache gehen.
Schont sich nicht: Hansas Abwehrmann Steven Ruprecht ist für seine Zweikampfhärte bekannt und wird auch gegen Elversberg wieder voll zur Sache gehen.

Hansas Abwehrmann Steven Ruprecht: „Wie weit wir wirklich sind, zeigt sich am Sonnabend“

svz.de von
11. Dezember 2013, 22:52 Uhr

Zuletzt feierte Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock drei Siege in Serie und schlug dabei den Zweit-, Dritt- sowie Viertplatzierten des jeweiligen Spieltages. Mittlerweile sind die Ostseestädter selbst bis auf den dritten Platz geklettert. Dennoch nehmen die Kicker das Duell mit dem Zwölften SV Elversberg keinesfalls auf die leichte Schulter.

„Wir haben eine junge Mannschaft und durch die vergangenen Erfolgserlebnisse wollen wir nach vorne und auch euphorisch guten Fußball spielen. Doch wir müssen sehen, dass wir den Kopf einschalten. Da sind wieder andere Leute gefragt, die die Jungs am Boden halten, damit wir uns auch taktisch gut verhalten und nicht blind in irgendwelche Konter laufen“, sagt FCH-Abwehrchef Steven Ruprecht.

Denn gerade in Heimspielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte machten die Norddeutschen schon einige negative Erfahrungen, wie zum Beispiel gegen Saarbrücken (0:0), Burghausen (1:1) oder Borussia Dortmund II (1:2). „Wir dürfen Elversberg nicht unterschätzen, sondern müssen hellwach sein, vielleicht noch mehr als in den anderen Spielen“, warnt auch Linksverteidiger Shervin Radjabali-Fardi vor dem kommenden Kontrahenten, der immerhin ein 0:5 gegen den BVB II im Gepäck hat. „Ein angeschlagener Boxer ist der gefährlichste. Wir wollen nicht ins offene Messer laufen, sondern unsere Erfolgsserie fortsetzen und bis zum Winter ungeschlagen bleiben. Da können wir am Sonnabend den nächsten Baustein draufsetzen“, so Ruprecht, der überzeugt ist, dass die Truppe auf dem richtigen Weg ist: „Wenn ich sehe, wie wir im Training gearbeitet haben, stimmt mich das zuversichtlich. Wichtig ist, dass der Kopf dabei ist. Jeder muss wissen, dass es von den jüngsten Spielen vielleicht das schwerste wird. Ich glaube, dass wir durch die Negativserie und die anschließenden Siege stabiler geworden und im Kopf ein Stück weit weiter sind. Ich hoffe, dass wir das auf dem Platz hinbekommen und beweisen, dass wir auch gegen solch einen Gegner ordentlichen Fußball bieten können. Wie weit wir wirklich sind, zeigt sich am Sonnabend.“


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