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Eishockey : REC verliert 4:5 nach Verlängerung

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mit gutem letzten Drittel Partie in Braunlage fast noch gedreht / Zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheidungen führen zu häufiger Unterzahl

svz.de von
erstellt am 31.Jan.2014 | 22:54 Uhr

Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs haben am späten Freitagabend in der Oberliga Nord beim EC Harzer Falken Braunlage mit 4:5 nach Verlängerung (0:2, 0:0, 4:2, 0:1) verloren. Schade, dem REC hätten hinsichtlich der Meisterschafts-Play-offs drei Punkte im Kampf um Platz zwei oder drei hervorragend zu Gesicht gestanden. Sonntag um 19 Uhr geht es in der heimischen Eishalle Schillingallee gegen den Adendorfer EC weiter, der gestern Titelverteidiger Timmendorf immerhin in die Verlängerung zwang.

Wieder als Kapitän dabei war am Freitag bei den Ostseestädtern Jens Stramkowski nach einem Spiel Besinnungspause (in dem ihn Eric Haiduk vertrat). Gestern assistierten ihm auch wieder wie sonst Vitalij Blank (zuletzt an seiner Stelle Anton Marsall) und Karol Bartanus. Leider fielen dafür mit Klemens Kohlstrunk und Jan Schmidt gleich zwei wichtige Verteidiger aus. Beide mussten arbeiten, bekamen kein frei. Hinzu kam, dass kurzfristig auch noch Stürmer Paul Stratmann passen musste. Er leidet an einer Achillessehnenreizung und kam mit seinem Fuß nicht in den Schlittschuh. In seiner Reihe wurde er von David Vycichlo ersetzt.

Die Rostocker spielten eigentlich ein gutes erstes Drittel und hatten viele Chancen (allein vier Pfostentreffer). Die Gastgeber gingen dank zweier blitzsauberer Konter mit 2:0 in Führung. Auch im Mitteldurchgang blieb die Chancenverwertung bei den Piranhas schlecht. Um so besser klappte es mit dem Toreschießen in den letzten 20 Minuten – vier Treffer, darunter die 3:2-Führung (48.) und der Ausgleich zum 4:4 (58.). Schade, in der Overtime war das Glück dem REC nicht hold.

REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann: „Eine sehr ärgerliche, unnötige Niederlage. Wir ließen viel zu viele Chancen ungenutzt und mussten durch einige zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheidungen zu oft in Unterzahl agieren. Im letzten Drittel haben wir uns noch einmal gewehrt und endlich auch das Tor getroffen. Leider hat es nur zu einem Punkt gereicht.“

REC: John, Rauscher – Gall, Blank, Zib, Pritykin – Bartanus, Gruhler, Rabbani, Marsall, Röhrl, Labuhn, Sulcik, Haiduk, Stramkowski, Vycichlo

Zuschauer: 700, davon etwa 10 REC-Fans



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