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Eishockey : REC Piranhas wollen sich aus der Formkrise schießen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach zuletzt zwei Punktspiel-Niederlagen in Folge hoffen die Rostocker heute Abend (19 Uhr Eishalle Schillingallee) im Nord-Ost-Pokal gegen die Black Dragons Erfurt auf die Trendwende.

Bei den REC Piranhas läuft es derzeit nicht rund. In den letzten sieben Oberliga-Spielen gab es für das Eishockey-Team von Trainer Wolfgang Wünsche fünf Niederlagen. Am Freitag kassierten die Rostocker eine 3:7-Heimniederlage gegen die Hannover Indians, ehe sie am Sonntag bei Tabellenführer Hannover Scorpions mit 0:7 untergingen. In der Tabelle sind die Scorpions (1./58 Punkte) damit auf zehn Punkte enteilt. Die Piranhas haben als Zweiter (2./48) nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Indians (3./47) und drei Zähler auf Timmendorf (4./45).

Lange Zeit zum Grübeln bleibt den Mannen um Kapitän Jens Stramkowski nicht. Bereits heute Abend geht es im Nord-Ost-Pokal weiter. Dann trifft der REC ab 20 Uhr in der heimischen Eishalle Schillingallee auf die Black Dragons aus Erfurt. Im Hinspiel unterlag man mit 6:9 – es war die erste Pflichtspielniederlage in der neuen Saison (nach neun Siegen in Serie). In der starken Oberliga-Staffel Ost rangieren die Erfurter auf Rang zwei (44 Punkte) hinter den Icefightern aus Leipzig (54 Punkte). Mit 107 Treffern stellen die Erfurter den zweitbesten Sturm der Liga.

Personell muss Trainer Wolfgang Wünsche erneut improvisieren. Ein Einsatz von Vitalij Blank (Knie, voraussichtlich erst Sonntag) ist noch zu früh. Zudem steht ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Verteidiger Petr Zib (dicker Knöchel). Erschwerend kommt hinzu, dass Alexander Gruhler eine Spieldauerdisziplinarstrafe aus dem letzten Pokalspiel abbrummen muss. Dadurch muss der REC drei etatmäßige Verteidiger ersetzen. Von den Freibeutern werden Peter Sponholz und Phil Bergemann aushelfen.

Im Pokalwettbewerb steht der REC nach zwei Siegen gegen Halle und zwei Niederlagen mit sechs Punkten noch gut da. Um unter den ersten vier zu bleiben (die dann das Halbfinale ausspielen), muss aber noch gepunktet werden. Am besten gleich zu Hause gegen Erfurt. „Es wird sehr schwer werden, zumal unsere personelle Lage angespannt ist und wir derzeit keinen guten Lauf haben. Gerade jetzt braucht die Mannschaft die Unterstützung der Fans. Wir werden alles versuchen, um nicht mit leeren Händen dazustehen“, so REC-Geschäftsstellenleiter Dirk Weiemann.

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erstellt am 07.Jan.2014 | 00:00 Uhr

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