Eishockey : REC lag sogar mit 2:1 vorn

Kevin Piehler, hier in einem früheren Spiel, vergab zwar einen Penalty, kurz darauf machte er es aber besser und sorgte für die einzige Führung der REC Piranhas. Am Ende hieß es bei den Hannover Scorpions jedoch 2:7.
Kevin Piehler, hier in einem früheren Spiel, vergab zwar einen Penalty, kurz darauf machte er es aber besser und sorgte für die einzige Führung der REC Piranhas. Am Ende hieß es bei den Hannover Scorpions jedoch 2:7.

Kevin Piehlers Treffer war aber die einzige Führung / Am Ende hieß es bei den Hannover Scorpions 2:7

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04. November 2017, 09:41 Uhr

Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verloren am Freitag in der Oberliga Nord beim Tabellendritten Hannover Scorpions letztlich deutlich mit 2:7 (2:2, 0:2, 0:3). Sonntag um 19 Uhr geht es in der Eishalle Schillingallee gegen das nächste Spitzenteam weiter. Dann ist der Zweite Icefighters Leipzig der Gegner.

Die Gäste, denen lediglich Valerij Guts weiterhin auf Grund einer Oberschenkelverletzung fehlt, zeigten ein gutes erstes Drittel. Das Team arbeitete konzentriert und leistete sich nur wenige Fehler. Das 0:1 konnte Arthur Lemmer vollkommen verdient ausgleichen (8.). Schade, dass beim Stand von 1:1 Kevin Piehler einen Penalty nicht verwerten konnte. Er scheiterte an der Schulter des Scorpions-Keepers. Kurz darauf traf er aber zum 2:1. Mit einem 2:2 ging es in die erste Pause. REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann: „Wir hätten nach dem ersten Drittel eigentlich führen müssen. Es gilt nun, die wenigen Fehler abzustellen und die Chancen zu nutzen.“

Im Mitteldurchgang setzten die Piranhas die Vorgaben von Trainer Ken Latta bestens um – doch dann leisteten sie sich Fehler, die die cleveren Gastgeber innerhalb von nur elf (!) Sekunden mit zwei Toren bestraften. „Das ist natürlich sehr bitter, aber es ist trotzdem noch was drin für uns. Wir haben die bessere Kondition und müssen daraus Kapital schlagen“, meinte Dirk Weiemann vor dem letzten Drittel.

Leider fanden die Rostocker jedoch nicht mehr ins Spiel zurück. Die Scorpions machten mit drei weiteren Treffern alles klar. Dirk Weiemann: „In den abschließenden 20 Minuten lief bei uns leider nicht mehr viel zusammen. Ingesamt war mehr drin. Schade.“

REC Piranhas: Stark (Magg) – Teljukin, Blank, Dörner, Seifert, Ehmann, Kohlstrunk, Fetschele, Kröber –
Koopmann, Spister, Bezouska, Piehler, Lemmer, Ratajczyk, Kurka, Heyter, Brockelt


Tore: 1:0 Bombis (6.), 1:1 Lemmer (8./Vorlagen: Kurka, Teljukin), 1:2 Piehler (15./Bezouska, Spister), 2:2 Bombis (17.), 3:2 Koziol (39.), 4:2 Budd (39.), 5:2 Fischer (46.), 6:2 Bombis (53.), 7:2 Schmid (55.)

Strafminuten: Scorpions 4, Piranhas 4

Zuschauer: 1014


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