Eishockey : REC kriegt Puck nicht rein und verliert 0:4

Trainer Ken Latta nach der Niederlage gegen die Hannover Scorpions: Das Problem lag einmal mehr in der Offensive

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10. Dezember 2017, 21:58 Uhr

Nach dem knappen 4:5 bei Tabellenführer Icefighters Leipzig unterlagen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Sonntagabend in der heimischen Eishalle Schillingallee den Hannover Scorpions mit 0:4 (0:0, 0:3, 0:1).

Der REC musste ohne die erkälteten Ricco Ratajczyk und Arthur Lemmer auskommen, verletzt fehlt nach wie vor Gino Blank. Valerij Guts ging angeschlagen in die Partie (Knöchel). Die erste gute Chance hatten die Gäste, Keeper Andreas Magg parierte aber stark gegen deren Kapitän Lehmann (8.). Doch auch die Rostocker Michal Bezouska (13.), Alexander Seifert (17./beide gehalten) und Greg Classen (18./Außennetz) trafen nicht.

Besserung gab es hier in den mittleren 20 Minuten nur auf Seiten der Gäste. Dank Andreas Magg überstanden die Rostocker zunächst zwei Unterzahlsituationen schadlos, aber mit dem 0:1 war bei Hannover sozusagen der Bann gebrochen, während die Piranhas nach vorne kaum noch etwas zustande brachten.

Man konnte den Ostseestädtern nicht absprechen, dass sie im letzten Drittel nicht zumindest versucht hätten, wenigstens erst einmal ein Ehrentor zu erzielen, doch der Puck wollte einfach nicht rein. Ein Schuss von Tomas Kurka wurde gehalten (41.), Michal Bezouska traf nur den Außenpfosten (45.). Der REC war – nicht zum ersten Mal in dieser Saison – einfach auch nicht mit dem Glück im Bunde.

Trainer Ken Latta (REC): In Leipzig hat das gesamte Team sehr gut gearbeitet. Die Strafzeiten, die wir immer wieder kassierten, taten uns weh. Hinzu kamen zwei, drei Fehler, die bestraft wurden. Wir hätten trotzdem gewinnen können – sehr schade für die Mannschaft. Gegen die Hannover Scorpions lag das Problem einmal mehr in der Offensive. Wir haben zu wenig Torgefahr ausgestrahlt. Der Gegner bestrafte jeden Fehler von uns hart. Andreas Magg hat sehr gut gehalten, aber das allein reichte nicht.

REC Piranhas: Magg (Stark) – Teljukin, Dörner, Seifert, Ehmann, Kohlstrunk, Fetschele, Kröber – Spister, Bezouska, Piehler, Kurka, Heyter, Brockelt, Guts, Classen, Koopmann

Tore: 0:1 Schmid (30.), 0:2 Schmid (34.), 0:3 Niddery (37.), 0:4 Fischer (60.)

Strafminuten: Piranhas 4, Scorpions 6

Zuschauer: 682

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