Eishockey : REC dreht das Spiel noch vom 2:3 zum 5:3

Insgesamt aber schwache Leistung gegen Harzer Falken Braunlage / Einige der Piranhas mit dem Kopf nicht bei der Sache

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11. Februar 2018, 21:44 Uhr

Dem 2:7 am Freitag beim Spitzenreiter Herner EV ließen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Sonntagabend in der Qualifikationsrunde der Oberliga Nord gegen Schlusslicht Harzer Falken Braunlage einen 5:3-Sieg folgen (1:0, 1:3, 3:0).

Der REC ging vom Bully weg nach nur sieben Sekunden mit 1:0 in Führung, am schnellsten geschaltet hatte Alexander Spister. Das war es aber auch schon fast im ersten Drittel von den Gastgebern, die erneut ohne Nico Ehmann, Fabian Heyter und Arthur Lemmer auskommen mussten. Zwar bestimmten die Rostocker das Spiel, aber so druckvoll wie erwartet traten sie nicht auf.

Im Mitteldurchgang wurde es noch schlechter. Wegen Unkonzentriertheiten, zu vieler Abspielfehler und weil ein Teil der Piranhas mit dem Kopf nicht bei der Sache schien, zog Braunlage sogar in Front.

Wenigstens konnte im dritten Abschnitt das Spiel noch gedreht werden.

REC-Mannschaftsleiter Jan Pischke: „Im letzten Drittel hatten wir das Glück auf unserer Seite, profitierten auch von den nachlassenden Kräften bei den Gästen und überzeugten zumindest kämpferisch. Insgesamt aber war das eine schwache Leistung von uns.“

REC Piranhas: Magg (Stark) – Teljukin, Dörner, Seifert, Kohlstrunk, Kröber, Blank, Fetschele – Spister, Piehler, Ratajczyk, Guts, Bezouska, Brockelt, Kurka, Classen, Koopmann

Tore: 1:0 Spister (1./Vorlagen: Teljukin, Bezouska), 1:1 Schock (22. – in Unterzahl), 2:1 Koopmann (24./Classen – in Überzahl), 2:2 Engel (29. – in ÜZ), 2:3 Dzemla (30.), 3:3 Classen (43./Teljukin – in UZ), 4:3 Bezouska (45./Classen), 5:3 Kurka (60./Teljukin – Empty net)

Strafminuten: Rostock 12, Braunlage 8

Zuschauer: 765

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