Beachhandball : RBC und Knochenbrecher siegen

Der Rostocker Beach Club nach dem Sieg beim 18. Seebrücken-Cup im Ostseebad Boltenhagen. Hinten von links: Sally Topp, Andrea Klasen, Svea Pinkohs, Juliane Anschütz, Annett Naborowski, Jette Prüßing, Wiebke Reuter-Weder. Vorn von links: Susanne Möller, Trainer Karl-Heinz Reuter, Nicole Baier, Katrin Horke mit Sohn, Nicole Rambow.
Der Rostocker Beach Club nach dem Sieg beim 18. Seebrücken-Cup im Ostseebad Boltenhagen. Hinten von links: Sally Topp, Andrea Klasen, Svea Pinkohs, Juliane Anschütz, Annett Naborowski, Jette Prüßing, Wiebke Reuter-Weder. Vorn von links: Susanne Möller, Trainer Karl-Heinz Reuter, Nicole Baier, Katrin Horke mit Sohn, Nicole Rambow.

Rostocker Mannschaften dominieren den 18. Seebrücken-Cup im Beachhandball im Ostseebad Boltenhagen

svz.de von
29. Juni 2016, 11:16 Uhr

Die Frauen des Rostocker Beach Clubs und die „Knochens Knochenbrecher“, ebenfalls aus der Hansestadt, gewannen am Strand des Ostseebades Boltenhagen den 18. Seebrücken-Cup im Beachhandball.

Im Feld der 15 Damen-Mannschaften ging der Sieg wie schon zum Saisonauftakt in Binz knapp an den RBC. „Fast hätten wir gar nicht starten können, denn unsere Meldung vom Januar war irgendwo abhanden gekommen. Zum Glück habe ich noch einmal nachgefragt“, so Trainer Karl-Heinz Reuter.

Neben dem RBC setzten sich auch die „Unverwüstlichen“, ein Team des früheren TSV Rostock Süd, und „Petzi’s Knallerfrauen“ vom Drittligisten TSG Wismar in ihren Gruppen durch. Im
Penalty-Duell untereinander kam zunächst jede Vertretung zu einem Erfolg. Nach dieser Pattsituation erfolgte ein erneutes Werfen, jetzt nur noch durch je eine Spielerin. Der Rostocker Beach Club hatte am Ende gegen den TSV Süd die besseren Nerven. Zunächst hielt Svea Pinkohs einen Ball, dann verwandelte Susanne Möller zum Sieg. Die „Unverwüstlichen“ wurden Zweiter, die Warnemöwen (SV Warnemünde) belegten Rang neun.

Bei den Männern – hier waren zwölf Teams am Start – gab es am Ende sogar einen dreifachen Rostocker Erfolg. Überraschend setzte sich eine neue Kombination aus der Hansestadt durch. Die „Knochens Knochenbrecher“ vom SV Warnemünde und HC Empor entpuppten sich als faire und sehr spielstarke Mannschaft, gewannen das Halbfinale gegen Traktor Eichstädt und setzten sich dann gegen den Favoriten „Die Gottesgleichen“ aus Warnemünde wie schon in der Vorrunde auch im Finale mit 2:1 nach Penalty-Werfen durch.

„Das war eine ganz starke Leistung von den jungen Neulingen“, anerkannte auch Ole Möller von den „Gottesgleichen“, die im Halbfinale das Beachteam Rostock – am Ende Dritter – knapp bezwungen hatten.

Klaus-Peter Kudruhs

Rostocker Beach Club: Katrin Horke, Svea Pinkohs, Nicole Baier – Wiebke Reuter-Weder, Annett Naborowski, Jette Prüßing, Andrea Klasen, Susanne Möller, Juliane Anschütz, Sally Topp, Nadine Rambow

„Knochens Knochenbrecher“: Tom Ole Bach – Eric Rickert, Samuel Wolfgramm, Johannes Spitzner, Emanuel Staeben, Alexander Holst (alle SV Warnemünde), Maximilian Schütze, Ole Prüter, Jarl Feldbinder (alle HC Empor Rostock)


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