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Olympiasiegerin im Kanurennsport : Ramona Portwich wird heute 50

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Eine Gartenparty kann man im Januar nicht machen – also veranstaltet die dreifache Olympiasiegerin einen „Tag der Wegbegleiter“

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erstellt am 05.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Mit einem „Tag der Wegbegleiter“ begeht Ramona Portwich heute zu Hause im Rostocker Hansa-Viertel ihren… man mag es gar nicht glauben, aber es ist wirklich schon der 50. Geburtstag.

„Weil das mitten in der Woche ist, feiere ich nicht in dem Sinne. Im Januar kann man auch keine Gartenparty machen, und meine Söhne müssen ja auch am nächsten Tag wieder zur Schule“, sagt die dreifache Olympiasiegerin im Kanurennsport und ergänzt: „Große Feiern mag ich überhaupt nicht, möchte aber schon gern Zeit mit den Menschen verbringen, die ich mag, die mir wichtig sind und die Spuren in meinem Leben hinterlassen haben.“

Ein beträchtlicher Teil ihres Freundeskreises ist in Hannover und Österreich (wo Ramona Portwich vor der Rückkehr nach Rostock 2009 lebte) ansässig, ihre langjährige Bootspartnerin Anke von Seck (früher ebenfalls SC Empor Rostock) wohnt heute in Bayern. So wird sich der Umfang der Gäste-Schar in einem überschaubaren Rahmen bewegen. Reichlich hingegen dürfte in Erinnerungen an alte Zeiten geschwelgt werden.

Da wird das Geburtstagskind mit Sicherheit so manche Kostbarkeit aus den Kisten mit den sorgsam sortierten Andenken an die sportliche Vergangenheit hervorholen. Beispielsweise den Vaterländischen Verdienstorden, den Ramona 1988 aus den Händen von Generalsekretär Erich Honecker persönlich entgegennahm. Das Silberne Lorbeerblatt, das ihr einst Bundeskanzler Helmut Kohl überreichte. Oder das besonders exquisite „Souvenir“, das es vom Nationalen Olympischen Komitee der DDR für den Triumph bei den Spielen in Seoul gab – einen massiven Goldring, den man aufklappen kann wie ein Medaillon, worauf eine zierliche Gravur zum Vorschein kommt: Olympiasiegerin 1988 Ramona Portwich.

Doch auch die Gegenwart wird zur Sprache kommen. Nachdem die 13-malige Weltmeisterin den hiesigen Nachwuchs wieder auf Vordermann gebracht, in nur vier Jahren zwölf Talente zum Bundesstützpunkt Neubrandenburg delegiert hatte, musste sie gesundheitlich bedingt längere Zeit kürzer treten. Inzwischen ist Ramona Portwich wieder als Trainerin tätig und hofft, „dass wir vor allem für die Stadt Rostock im Kanurennsport noch einiges bewegen können“.

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