FC Hansa : Profis erhalten Applaus, der von Herzen kommt

Knecht Ruprecht überreichte bei Hansas Weihnachtsfeier für Menschen mit Behinderung Geschenke. Dies freute auch Niklas (7/vorne), Paul (5) und Melanie Witt von der Rostocker Kinderfördertagesstätte „Gänseblümchen“, die vor Heimspielen des FC Hansa die Malstraße organisiert.
Knecht Ruprecht überreichte bei Hansas Weihnachtsfeier für Menschen mit Behinderung Geschenke. Dies freute auch Niklas (7/vorne), Paul (5) und Melanie Witt von der Rostocker Kinderfördertagesstätte „Gänseblümchen“, die vor Heimspielen des FC Hansa die Malstraße organisiert.

svz.de von
04. Dezember 2013, 00:00 Uhr

Tosender Applaus für die Mannschaft: Als die Profis des FC Hansa gestern Nachmittag nach ihrer Trainingseinheit im VIP-Raum der DKB-Arena erschienen, ereilte die Fußballer eine Welle der Sympathie und Begeisterung. Rund 250 Fans bereiteten bei der Weihnachtsfeier für Menschen mit Behinderung den Spielern und Trainern einen warmherzigen Empfang, kamen sie doch ihren Idolen endlich einmal ganz nah.

„Sie sind unser dankbarstes Publikum. Keiner verstellt sich, ihre Augen sagen immer die Wahrheit“, sagte der Behindertenbeauftragte des FC Hansa, Uwe Schröder. Gemeinsam mit seinen fleißigen Helfern, darunter Knecht Ruprecht (in passendem Spielertrikot), organisierte er für die treuen Anhänger, die sogar aus Wismar und von der Insel Rügen anreisten, einen abwechslungsreichen Nachmittag. Nach einer Kaffee- und Kuchenrunde sowie einer reichen Bescherung war der Besuch des Teams der Höhepunkt des Tages. Klar, dass dabei die Autogramme von Johan Plat, Halil Savran und Sebastian Pelzer heiß begehrt waren...

„Ich finde es toll, dass Hansa diese Feier jedes Jahr organisiert. Dies kommt vor allem bei den Menschen mit geistiger Behinderung an. Man sieht es an ihren leuchtenden Augen. Das schafft keiner in Rostock“, sagte Wiltraut Kornagel. Die Rentnerin ist seit Jahrzehnten glühende Anhängerin des Traditionsclubs. „Fußball ist eine andere Welt, da vergisst man seine Alterssorgen. Ich hoffe, dass sich die Mannschaft findet, eine Einheit wird und dann Schritt für Schritt den Aufstieg schafft“, sagte Kornagel. Dann würde der Applaus für die Mannschaft sicher noch stürmischer ausfallen.

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