Eishockey-Oberliga : Piranhas stecken Derby-Pleite gut weg

Josh Rabbani legte im entscheidenden Moment zum 6:2 für die Piranhas nach und zog damit den Heidschnucken aus Adendorf endgültig den Zahn. Am Ende meldete sich der REC nach den jüngsten Patzern mit einem 7:4-Erfolg zurück.
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Josh Rabbani legte im entscheidenden Moment zum 6:2 für die Piranhas nach und zog damit den Heidschnucken aus Adendorf endgültig den Zahn. Am Ende meldete sich der REC nach den jüngsten Patzern mit einem 7:4-Erfolg zurück.

Rostocker EC gewinnt beim Adendorfer EC mit 7:4 und bleibt Tabellenführer Hannover Scorpions auf den Fersen.

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26. Dezember 2013, 22:19 Uhr

Der Rostocker EC hat sich am zweiten Weihnachtsfeiertag eindrucksvoll zurückgemeldet. Vier Tage nach der bitteren 3:6-Heimpleite im Ostsee-Derby gegen Timmendorf gewannen die Piranhas gestern Abend beim Adendorfer EC deutlich mit 7:4 (3:1, 2:0, 2:3) und blieben damit in der Eishockey-Oberliga Nord Tabellenführer Hannover Scorpions auf den Fersen.

Die Rostocker, die ohne Alexander Gruhler (Nasenbeinbruch) und Christian Ciupka (privat verhindert) anreisten, zeigten sich von Beginn an formverbessert und agierten im ersten Drittel druckvoll und konzentriert. Dabei ließen sich die Gäste auch vom frühen Rückstand nicht beirren. Verteidiger Jan Schmidt, Topscorer Petr Sulcik mit seinem 31. Saisontor und Verteidiger Vitalij Blank drehten die Partie zum 3:1.

Im zweiten Abschnitt sorgte der REC vor 700 Zuschauern im Walter-Maack-Eisstadion schnell für die Vorentscheidung. Zwar gaben in den ersten zehn Minuten die Adendorfer die Schlagzahl vor – die Tore erzielten aber die Piranhas. Petr Zib gelang mit dem 4:1 bereits der dritte Treffer eines REC-Verteidigers an diesem Abend. Zudem erhöhte Kapitän Jens Stramkowski auf 5:1.

Im letzten Drittel, in dem beide Teams ohne Zeitstrafen auskamen, probierten die Heidschnucken noch einmal alles, um die drohende Niederlage abzuwenden und verkürzten auf 2:5. Gut, dass Josh Rabbani mit dem 6:2 den alten Abstand wieder herstellte. So blieb den Gastgebern in den verbleibenden Minuten nur noch Ergebniskosmetik.

Fazit REC-Mannschaftsleiter Jan Pischke: „In den ersten beiden Dritteln waren wir überlegen und haben spielerisch überzeugt. Im letzten Drittel war dies nicht mehr ganz so der Fall. Vier Gegentreffer sind zu viel. Trotzdem ein verdienter Sieg und eine Steigerung zu den zuletzt in den beiden Heimspielen gezeigten Leistungen.“

REC Piranhas: John, Rauscher – Zib, Gruhler, Blank, Schmidt, Gall, Kohlstrunk – Sulcik, Stratmann, Labuhn, Rabbani, Haiduk, Bartanus, Vycichlo, Marsall, Stramkowski.

Tore: 1:0 Szygula (6./Vorlage: Böttger), 1:1 Jan Schmidt (12./Vycichlo, Kohlstrunk), 1:2 Sulcik (18./Marsall, Stramkowski), 1:3 Blank (19./Marsall, Bartanus), 1:4 Zib (33./Blank, Stratmann), 1:5 Stramkowski (34./Bartanus, Blank – in Überzahl), 2:5 Jörn Schmidt (46./Zawadzki, Paulick), 2:6 Rabbani (49./Stratmann), 3:6 Kankaanranta (51./Zawadzki, Buckup), 3:7 Stratmann (58./Bartanus, Blank), 4:7 Kankaanranta (60./Wikström)

Strafminuten: Adendorf 6, Rostock 8

Zuschauer: 700 (darunter 70 Rostocker Fans)

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