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Eishockey : Piranhas führen schon 7:0

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Am Ende heißt es 8:3 gegen das Oberliga-Schlusslicht EC Harzer Falken

Nach dem 3:4 nach Verlängerung am späten Freitagabend beim Herner EV ging es für die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Sonntag in der Oberliga Nord mit einem Heimspiel weiter. Vor 800 Zuschauern konnte das Schlusslicht EC Harzer Falken aus Braunlage mit 8:3 (3:0, 4:0, 1:3) besiegt werden.

Stürmer Kevin Piehler hat nun endlich seine Sperre abgesessen, kam erstmals seit seiner Matchstrafe am 1. Oktober beim 1:3 gegen die Hannover Indians wieder zum Einsatz und traf auch prompt gleich im ersten Drittel.

Dafür fehlte Abwehr-Routinier Andrej Teljukin, gegen den am Freitag eine Spieldauer-Disziplinarstrafe verhängt worden war.

Die Begegnung begann mit über einer Dreiviertelstunde Verspätung. Grund: Die Gäste – die am Freitag beim 5:6 nach Penaltyschießen gegen die Moskitos Essen ihren ersten Punkt der Saison erkämpften – hatten auf der Anreise eine Buspanne.

Die ersten 20 Minuten der Partie war es an sich ein Duell auf Augenhöhe, aber erstens ließen sich die Piranhas diesmal nicht wie in den vorhergehenden Heimspielen bereits kurz nach Beginn vom Gegner „einen einklinken“, und zweitens gingen sie in Durchgang eins hocheffizient mit ihren Chancen um – 3:0-Führung! Wobei Braunlage eigentlich nicht drei Tore schlechter war. Jedenfalls bis dahin nicht…

Das sollte sich aber ändern, denn im Mittelabschnitt drehten die Hausherren richtig auf, und da die Niedersachsen mit anwachsendem Rückstand immer frustrierter wurden und dadurch ruppiger zu Werke gingen, mussten sie oft in Unterzahl spielen. Zweimal nutzte der REC dies aus, schoss insgesamt vier weitere Treffer und versuchte jetzt natürlich zur Freude der Fans etwas für das Selbstbewusstsein zu tun – mit Erfolg. Von einer Begegnung auf Augenhöhe konnte jedenfalls längst nicht mehr die Rede sein, vielmehr war die Angelegenheit frühzeitig geklärt.

Allerdings war danach die Luft raus, Braunlage kam sogar noch zu drei Treffern, ehe Alexander Spister mit dem Tor zum 8:3 für einen versöhnlichen Abschluss sorgte.

REC Piranhas: Stark (Magg) – Kröber, Kohlstrunk, Dörner, Blank, Ehmann, Seifert, Fetschele – Heyter, Ratajczyk, Brockelt, Spister, Guts, Lemmer, Bezouska, Kurka, Koopmann, Piehler

Tore: 1:0 Fabian Heyter (5.), 2:0 Kevin Piehler (16./ Vorlage: Tomas Kurka), 3:0 Ricco Ratajczyk (20./Valerij Guts), 4:0 Constantin Koopmann (22.), 5:0 Arthur Lemmer (24./Alexander Spister), 6:0 Lemmer (34. – in Überzahl), 7:0 Ratajczyk (38. – in Überzahl), 7:1 Schirmacher (43.), 7:2 Schirmacher (51. – in Überzahl), 7:3 Trattner (55.), 8:3 Spister (58./Michal Bezouska)

Strafminuten: Rostock 4, Braunlage 14

Zuschauer: 800

Ken Latta (Trainer Piranhas): „Durch die Verspätung war Braunlage zu Beginn gehandikapt. In den ersten 40 Minuten haben wir solides Eishockey gespielt, das letzte Drittel hat mir dann nicht mehr gefallen. Da haben wir zwei Gänge runtergeschaltet. Drei Gegentore sind definitiv zu viel. Das ist eine schlechte Angewohnheit, so etwas dürfen wir uns nicht leisten, wenn wir um die Play-off-Plätze mitspielen wollen. Insgesamt aber bin ich mit den vier Punkten an diesem Wochenende zufrieden.“

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