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3. Fussball-Liga : Pett verteidigt hinten links

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der 28-jährige gebürtige Rostocker hat gute Chancen auf einen Start-Elf-Einsatz gegen Unterhaching

svz.de von
erstellt am 15.Okt.2014 | 06:04 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock in Not: Die beiden etatmäßigen Linksverteidiger Shervin Radjabali-Fardi (Kreuzbandriss) und Sebastian Pelzer (Entzündungen in beiden Füßen) fallen auf unbestimmte Zeit aus. Zudem ist der A-Jugendliche Lukas Scherff wegen einer Zerrung momentan nicht einsetzbar. Auch Neuzugang Kai Schwertfeger drängte sich mit seiner schwachen Leistung beim 0:3 bei den Stuttgarter Kickers nicht gerade als Dauerlösung auf. „Man muss ganz klar sagen, dass das nicht gepasst hat“, erklärt FCH-Trainer Peter Vollmann.

Viele Möglichkeiten gibt der Kader nicht mehr her, dennoch hat der 56-Jährige die Wahl zwischen zwei Eigengewächsen. Martin Pett bekleidete am vergangenen Wochenende die Position beim 4:0-Erfolg im Landespokal beim Siebtligisten Hagenower SV. „Dieser Gegner war natürlich kein Maßstab. Das Spiel brachte kaum Erkenntnisse, die wir für die 3. Liga verwenden können“, so Vollmann.

Der einzig verbliebene Kontrahent von „Petter“ ist Manfred Starke, der in Hagenow allerdings freiwillig auf einen Einsatz verzichtete. Nach auskuriertem Bänderriss (Ende August) traute sich der 23-Jährige die Partie noch nicht zu. „Er wollte nicht spielen“, so Vollmann, der nun erst einmal abwarten will, wie Starke die anstehende Trainingswoche verkraftet. Sein Einsatz im wichtigen Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching am Sonnabend um 14 Uhr wäre aber dennoch mit einem gewissen Risiko verbunden. „Er ist ein Linksfuß und kann dort durchaus spielen“, so der Coach, der keinen anderen Akteur seines Kaders umfunktionieren möchte: „Wir haben ja noch ein paar Tage bis zum Spiel.“

Bei Pett hingegen weiß Vollmann ziemlich genau, was er zu erwarten hat. „Ich denke, dass dann dort vielleicht offensiv nicht so viel kommen wird, doch defensiv ist er in der Lage, die Aufgaben zu lösen und die Seite dichtzumachen“, so der Fußball-Lehrer.

Schon in der vergangenen Saison kam Pett zweimal hinten links für Radjabali-Fardi (Gelb-Rot) zum Einsatz. Beim 1:1 in Chemnitz bewies er nach seiner Einwechslung Nervenstärke und anschließend beim 1:2 zu Hause gegen Borussia Dortmund II war er keinesfalls der schwächste Rostocker.

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