3. Fussball-Liga : Pelzer will Ausrufezeichen setzen

Leitwolf Sebastian Pelzer will auch im Herbst seiner Laufbahn vorangehen.
Leitwolf Sebastian Pelzer will auch im Herbst seiner Laufbahn vorangehen.

Hansas Routinier hofft, unter dem alten und neuen Cheftrainer Peter Vollmann an frühere Erfolgszeiten anknüpfen zu können

svz.de von
09. Juli 2014, 06:21 Uhr

Für Sebastian Pelzer scheint sich beim FC Hansa der Kreis zu schließen. Der Defensivmann wurde vor vier Jahren vom damaligen Rostocker Trainer Peter Vollmann aus Ahlen verpflichtet. Seitdem reifte der Verteidiger bei den Ostseestädtern zur Leitfigur heran. Heute, im Herbst seiner Karriere, will es der 33-Jährige noch einmal wissen – und mit seinem alten und neuen Coach an frühere Glanzzeiten anknüpfen.


Heißer Zweikampf mit Radjabali-Fardi


„Der Erfolg entschädigt für alles. Ich bin körperlich gut drauf und will zum Ende meiner Laufbahn ein Ausrufezeichen setzen“, sagt Pelzer. Dazu quält er sich auch in seinem 15. Profijahr durch die Vorbereitung, die unter Vollmann härter denn je vonstatten geht. „Allein schon die Länge und Intensität der Einheiten sind ein anderes Kaliber“, so der Routinier.

Zudem muss sich Pelzer auf dem Feld erneut umorientieren. Kam er unter Trainer Andreas Bergmann ausnahmslos als Innenverteidiger zum Einsatz, so beorderte ihn Vollmann in den ersten Testspielen zurück auf die linke Abwehrseite. „Das ist die Position, die ich früher immer gespielt habe. Der Trainer probiert in der Vorbereitung viel aus, das ist ganz legitim“, misst der Leader seiner neuen Rolle keine allzu große Bedeutung bei.

Dies gilt auch für den neu entfachten Zweikampf mit Shervin Radjabali-Fardi, der in der vergangenen Spielzeit hinten links gesetzt war. „Das interessiert mich nicht. Hauptsache, wir haben gemeinsam Erfolg. Der Trainer hat das letzte Wort und weiß die Situation einzuschätzen.“ Klar ist, dass Vollmann den Konkurrenzkampf auf dieser Position beleben will. „Da kann er mit dem Kollegen Fardi die Klingen kreuzen“, sagt der Fußball-Lehrer, der seinem Routinier einen guten Fitnesszustand bescheinigt. Beleg, dass Pelzer auch im Herbst seiner Laufbahn seinen Grundtugenden treubleibt: „Einstellung und Wille sind das A und O. Man darf nie zufrieden sein und muss sich immer neue Ziele stecken.“

Vidovic zur Probe



Jovan Vidovic (25) absolvierte gestern ein Probetraining. Der slowenische Innenverteidiger war zuletzt bei Wehen Wiesbaden aktiv. „Unter meiner Regie hat er immer gespielt, später kam er nicht mehr zum Zuge. Er hat jetzt zirka zehn Tage Zeit, sich bei uns zu zeigen“, so Trainer Peter Vollmann.

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