FC Hansa : Pelzer ersetzt gesperrten Ruprecht

FCH-Kapitän Sebastian Pelzer darf endlich wieder ran.  In Kiel ersetzt der Routinier den gesperrten Steven Ruprecht.
FCH-Kapitän Sebastian Pelzer darf endlich wieder ran. In Kiel ersetzt der Routinier den gesperrten Steven Ruprecht.

Kapitän kehrt nach fünf Wochen auf der Ersatzbank am Sonnabend im Spiel bei Aufsteiger Holstein Kiel in die Start-Elf zurück.

svz.de von
17. Dezember 2013, 21:21 Uhr

Der Kapitän geht wieder an Bord der Kogge. Am Sonnabend im letzten Spiel 2013 bei Holstein Kiel wird Sebastian Pelzer in die Start-Elf des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock zurückkehren. „Wir brauchen daraus jetzt kein großes Geheimnis zu machen. Für mich ist klar, dass ,Pelle’ auflaufen wird. Wir werden den Ausfall von Steven Ruprecht somit eins zu eins ersetzen“, sagte FCH-Trainer Andreas Bergmann.

Sieben Spiele lang musste Pelzer zuletzt zuschauen. Anfangs fehlte er noch wegen einer Mittelfußprellung. In den zurückliegenden fünf Partien hockte der Routinier nur auf der Bank, hatte seinen Stammplatz in der Innenverteidigung verloren. Bergmann bevorzugte das Duo Weidlich/Ruprecht. Sechs Siege und ein Remis waren die Folge. In Kiel wird jetzt allerdings Ruprecht fehlen. Der Abwehrhüne sah im Heimspiel gegen die SV Elversberg seine fünfte gelbe Karte und ist gesperrt.

Für Pelzer ist es die große Chance auf die Rückkehr auf den Platz. Seine Situation ist vergleichbar mit der von Keeper Jörg Hahnel, der zu Saisonbeginn zur Nummer eins ernannt wurde und dann nach einer roten Karte wegen Handspiels außerhalb des Strafraums zum Auftakt gegen Holstein Kiel für zwei Spiele gesperrt wurde. Johannes Brinkies bewährte sich und blieb auch weiterhin im Kasten, ehe Bergmann vor knapp dreieinhalb Wochen erneut den Keeper wechselte. Hahnel führte Hansa dabei sogar direkt als Kapitän aufs Feld.

Diese Ehre gebührt am Sonnabend im Holstein-Stadion (Fassungsvermögen 11 386 Zuschauer) wieder Sebastian Pelzer. Für Coach Bergmann war es im Übrigen kein Problem, dass der eigentliche Spielführer nur auf der Bank saß. Ein Einzelgespräch habe es nicht gegeben. „Das war auch gar nicht nötig. ,Pelle’ hat sich im Training voll reingehauen und damit signalisiert, dass er professionell mit der Situation umgeht. Es kommt ja auch in anderen Mannschaften mal vor, dass der Kapitän nicht immer von Beginn an spielt. Bei Sebastian Kehl und Borussia Dortmund ist es ja nicht anders“, so der Fußball-Lehrer.

Dennoch dürfte das Bankdrücken Pelzer nicht geschmeckt haben, war er doch seit seinem Wechsel vor dreieinhalb Jahren gesetzt und kam auf 100 Liga-Partien. „Ich freue mich, dass ich die Mannschaft wieder als Kapitän aufs Feld führen kann“, so der Kommentar des 33-Jährigen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen