Eishockey : Patocka trifft noch zum 3:2

Traf vier Sekunden vor Ablauf der Verlängerung zum 3:2: Dominik Patocka. Damit bescherte er den Piranhas wenigstens noch zwei Punkte gegen Braunlage.
Traf vier Sekunden vor Ablauf der Verlängerung zum 3:2: Dominik Patocka. Damit bescherte er den Piranhas wenigstens noch zwei Punkte gegen Braunlage.

REC Piranhas tun sich schwer mit Schlusslicht Braunlage, holen aber kurz vor Ablauf der Verlängerung wenigstens zwei Punkte

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14. Oktober 2018, 22:21 Uhr

Nach dem unglücklichen 3:4 (1:2, 1:1, 1:1) am späten Freitagabend bei den EXA Icefighters Leipzig haben die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Sonntag in der Oberliga Nord das Schlusslicht Harzer Falken Braunlage mit 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) bezwungen – allerdings erst in der Verlängerung und vier Sekunden vor deren Ablauf, als Dominik Patocka für die Erlösung und wenigstens noch zwei Punkte sorgte.

Zum ersten Mal in dieser Saison hütete Jan Dalgic an Stelle von Jakub Urbisch das Tor des REC und bekam gleich im ersten Drittel durchaus einiges zu tun. Bei spätsommerlicher Atmosphäre in der Eishalle Schillingallee kriegten die Gastgeber das rechte Offensiv-
Feuer, wie man es von ihnen vor eigenen Fans eigentlich
gewohnt ist, nicht hin. Sie benötigten schon ein 5:3-Powerplay, um in Führung zu gehen. Mehrere weitere Überzahlsituationen konnten nicht genutzt werden. Da war noch viel Luft nach oben.

Hatten die Piranhas in den ersten 20 Minuten zumindest einiges an Schüssen vorzuweisen, ging im Mitteldurchgang kaum noch was nach vorn, während es den Braunlagern schon ausreichte, ihren „Stiefel“ zu spielen, um Druck zu erzeugen. Nach einem vertändelten Alleingang von Constantin Koopmann fiel im Gegenzug der Ausgleich. Und als die gut 800 Fans dann nach dem 1:1 das Gefühl hatten, ihre Mannschaft würde jetzt endlich einen Zahn zulegen, fiel statt der erneuten Führung das 1:2. Im letzten Drittel konnte sich der REC wenigstens kämpferisch steigern, kam zum Ausgleich und in der Overtime noch zum glücklichen „Zweier“.

Trainer Christian Behncke: „Das war ein hartes Stück Arbeit. Die Harzer Falken standen tief und verteidigten gut. In den ersten beiden Dritteln haben wir nicht gut gespielt. Da waren wir vom Kopf her nicht so präsent wie in den Partien zuvor. Hätte Jan Dalgic nicht so einen guten Tag gehabt, hätte das auch total in die Hose gehen können. In der zweiten Pause sind einige deutliche Worte gefallen, und danach fanden wir über den Kampf zurück ins Spiel.“

REC Piranhas: Dalgic (Urbisch) – Kohlstrunk, Kröber, Teljukin, Kohl, Hartmann – Koopmann, Brockelt, Piehler, Classen, Becker, Voronov, Beck, Bezouska, Patocka, Kurka

Tore: 1:0 Classen (10./Vorlage: Kurka – in 5:3-Überzahl), 1:1 Dzemla (35.), 1:2 Trattner (37.), 2:2 Voronov (43./ Kurka – in ÜZ), 3:2 Patocka (65.)

Strafminuten: Rostock 16, Braunlage 14

Zuschauer: 806

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