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FC Hansa Rostock : Ohne Hokuspokus zum Sieg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Trainer Peter Vollmann will nicht mit höheren Mächten, sondern harter Arbeit den Heimfluch vertreiben

svz.de von
erstellt am 19.Sep.2014 | 06:44 Uhr

Ohne Hokuspokus, sondern mit harter Arbeit will Hansa-Trainer Peter Vollmann den Heimfluch aus der DKB-Arena vertreiben. Seit dem 14. Dezember 2013 wartet der Rostocker Fußball-Drittligist auf einen Heimsieg und unternimmt morgen ab 14 Uhr gegen Arminia Bielefeld saisonübergreifend den 14. Anlauf auf einen Heim-Dreier. Es wird kein Glückstaler vergraben, der Platz oder das Stadion geweiht oder sonstwie dem Fluch zu Leibe gerückt. „Ich finde es gut, dass jeder bereit ist, irgendwo Hilfe zu leisten. Doch letztlich müssen wir die Sache selbst bewältigen. Wenn es Züge eines Fluches geben sollte, dann liegt es nur an der Mannschaft und mir, zu versuchen, ihn zu vertreiben“, so der 56-Jährige.


1600 Kilometer auf der Autobahn an einem Tag


Der Fußball-Lehrer geht mit bestem Beispiel voran: Er riss am Dienstag rund 1600 Kilometer auf der Autobahn ab und schaute sich im Nachholspiel bei der SpVgg Unterhaching den morgigen Gegner höchstpersönlich an. Das angesichts von nur acht Punkten aus neun Partien und den Mühen der Spielbeobachtung das Duell mit Bielefeld ein besonderes ist, verneint Vollmann. „Jedes Spiel ist wichtig, und wenn ich jedesmal die Möglichkeit hätte, selbst den Gegner zu beobachten, dann würde ich das tun. Ich möchte mir ein eigenes Bild verschaffen, weil ich die Spieler bestmöglich auf den Gegner vorbereiten will. Dazu gehört es, dass man sich die Spiele selbst anschaut. Das hat jetzt nicht speziell etwas mit Bielefeld zu tun. Wenn sich in der kommenden englischen Woche wieder die Möglichkeit ergeben würde, eine Partie zu beobachten, würde ich das tun“, sagt der Rostocker.

Zudem versucht Vollmann, die momentan angespannte Lage – aktuell 17. punktgleich mit Jahn Regensburg auf dem ersten Abstiegsplatz – auszublenden, sich nicht damit zu beschäftigen, was je nach dem Ausgang der Partie passieren könnte. „Egal, ob man Erster, Zweiter, 17. oder 18. ist, versuche ich mich immer auf das nächste Spiel zu konzentrieren und die Mannschaft und mich bestmöglich darauf vorzubereiten, um die ganzen Fragezeichen, die man hat, beantwortet zu bekommen. Ich habe das noch nie gemacht, dass ich mich mit irgendwelchen Dingen beschäftige, die dann möglicherweise nach einem anderen Ergebnis, als man es sich vielleicht vorstellt, zustande kommen. Ich glaube, das war niemals anders und wird auch nicht so sein“, so Vollmann.

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