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3. Fußball-Liga : Negatives Torverhältnis ist für David Blacha nur Nebensache

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Für den Offensivmann des FC Hansa zählen in erster Linie die Punkte

Einen Besuch am berühmten wie gefürchteten Kopfball-Pendel wird es für Hansa-Kicker David Blacha wohl nicht geben, wenngleich der Offensivmann beim jüngsten 1:4 bei der Bundesliga-Reserve des VfB Stuttgart per Kopf in aussichtsreicher Position ein mögliches 2:1 für den FCH vergab. „Eigentlich wollte ich den Ball ins lange Ecke platzieren. Doch es war schwierig, Druck hinter ihn zu bekommen, weil die Flanke nur reingechipt wurde. Aber auch wenn es nicht einfach war, kann man den durchaus reinmachen“, so der 23-Jährige, der in dieser Saison bereits bewiesen hat, dass er es mit dem Köpfchen kann. Beim 3:1-Heimsieg gegen den VfB II markierte Blacha nach Flanke von Halil Savran den Endstand. Letztgenannter hatte im Übrigen auch in Stuttgart den Ball nach innen gebracht...

Durch die Pleite hat sich das zuletzt fast ausgeglichene Torverhältnis der Rostocker wieder verschlechtert. Minus vier lautet die Bilanz bei 28 geschossenen und 32 kassierten Treffern. Dass es dennoch zu Rang vier mit Kontakt zu den Aufstiegs- plätzen langt, ist ungewöhnlich. David Blacha macht sich diesbezüglich aber keinerlei Sorgen. „Da spielen sicherlich Resultate wie das 0:6 in Darmstadt eine Rolle, auch das aktuelle 1:4 war nicht ideal. Aber wenn wir jetzt dreimal mit 1:0 gewinnen, dann ist das Torverhältnis zwar immer noch negativ, doch dann interessiert es kaum noch jemanden. Was hilft es uns, wenn es positiv ist, aber wir sechs Punkte weniger haben. Letztlich kommt es darauf an, dass wir Spiele gewinnen“, so der Flügelflitzer, der mit sieben Treffern der beste Schütze der Ostseestädter ist.

Blacha will die Leistung der ersten 45 Minuten von Stuttgart als Maßstab nehmen. „Da sind wir sehr souverän aufgetreten. Das müssen wir über eine komplette Partie abrufen. Letztlich haben wir beim VfB ja keine schlechte Leistung abgerufen, und das Ergebnis spiegelt aus meiner Sicht auch nicht ganz den Spielverlauf wider“, so der Kicker.

Daher hat er das Stuttgart-Spiel auch noch nicht abgehakt, sondern hält eine Fehleranalyse für notwendig, um jene in Zukunft zu vermeiden. „Wir werden uns sicher noch einmal auf Video ein paar Ausschnitte anschauen und analysieren, was wir gut beziehungsweise was wir falsch gemacht haben. Daraus werden wir dann unsere Schlüsse ziehen und uns auf das Heimspiel gegen Osnabrück vorbereiten.“

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erstellt am 29.Jan.2014 | 10:40 Uhr

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