Inline-Skaterhockey : Nasenbären starten ins zehnte Jahr

Torjäger, Vereins-Chef und Organisator: Christian Ciupka (Mitte) ist auch 2015 bei den Rostocker Nasenbären in vielen Funktionen aktiv. Erst recht, da der Inline-Skaterhockey-Club in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert.
Torjäger, Vereins-Chef und Organisator: Christian Ciupka (Mitte) ist auch 2015 bei den Rostocker Nasenbären in vielen Funktionen aktiv. Erst recht, da der Inline-Skaterhockey-Club in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert.

Rostocker Inline-Skaterhockey-Verein feiert 2015 Jubiläum. Zwei Herren- und drei Nachwuchsteams stehen in Startlöchern.

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04. März 2015, 11:00 Uhr

Winterschlaf halten die Nasenbären nicht, weder die Tiere, noch ihre sportlichen Namensvetter aus Rostock. Kein Wunder, dass die Inline-Skaterhockey-Cracks aus der Hansestadt nach Beendigung der Saison 2014 bereits den Blick auf die neue Spielzeit richteten. Ein Teil der Nasenbären spielte bei den vereinseigenen Kodiaks oder in anderen Mannschaften Eishockey, weitere Akteure hielten sich in der Winterpause anderweitig fit. Jetzt finden sie sich wieder zusammen, um im Frühjahr und Sommer auf Inline-Skatern auf Torejagd zu gehen.


Bei der Gründung
noch belächelt


Dabei ist das Jahr 2015 ein besonderes, denn vor zehn Jahren begann der Verein, die Sportart in Rostock zu etablieren. „Viele haben uns bei der Gründung belächelt und uns kein langes Leben vorausgesagt“, erinnert sich Vereins-Chef Christian Ciupka an die Anfänge. „Mittlerweile haben wir in ganz Deutschland einen Namen, der von über 150 Mitgliedern getragen wird.“

Passend zum Jubiläum werden die Nasenbären am 25. Juli einen „Tag der offenen Tür“ organisieren. Aber schon davor und auch danach wird das Vereinsjubiläum des „1. IHC Rostocker Nasenbären e. V.“ mit weiteren Aktivitäten eine Rolle spielen.

Den größten Platz nehmen die Meisterschaftsspiele ein. „In der 2. Bundesliga Nord startet die erste Mannschaft am 29. März mit einem Heimspiel in die neue Saison. Ab 17 Uhr ist in der Ospa-Arena die SG Langenfeld Devils zu Gast“, berichtet Ciupka. Darüber hinaus gehören die Mendener Mambas, die TGW Kassel Wizards, Commanders Velbert, die Sauerland Steel Bulls und die Hannover Hurricanez zur Nordstaffel der zweiten Liga.

Zunächst müssen die Rostocker in Hin- und Rückspielen bestehen, um die Play-off-Runde der besten Mannschaften aus dem Norden und Süden zu erreichen. Gemeldet haben die Nasenbären auch für den ISHD-Pokalwettbewerb. „Hier hoffen wir in der ersten Runde auf einen attraktiven Heimspielgegner, was gut zum Jubiläum passen würde“, so ein Wunsch des Vereinsvorsitzenden.

Daneben wird es auch wieder eine zweite Mannschaft unter Leitung von Felix Birkholz geben, die entweder in der Regionalliga Ost oder in der Landesliga Ost Berlin-Brandenburg an den Start gehen wird.


Kooperation mit
REC trägt Früchte


In einer Meisterschaft aktiv sind auch wieder die Bambinis, die Schüler und die Jugend. „Über den Start eines Juniorenteams wird gegenwärtig noch beraten“, so Ciupka. „Hier haben wir aktuell sieben Spieler, die auch schon im Männerbereich trainieren und spielen sollen.“ Auch bei der Formierung der Mannschaften wird sicher die kooperative Arbeit mit dem Rostocker Eishockey-Club (REC) Früchte tragen. Und die Mitglieder der Rostocker Nasenbären hoffen sehr, dass sich im Jubiläumsjahr auch etwas in Sachen eigene Wettkampf- und Trainingsstätte tut.

Neu im Verein ist auch, dass ein erster Lehrling ausgebildet wird. „Eric Haiduk erlernt bei uns den Beruf des Sport- und Fitness-Kaufmanns und soll durch seine praktische Arbeit die Strukturen im Verein verbessern helfen“, berichtet der Nasenbären-Chef. Seine Ausbildung erfolgt über Schatzmeisterin Christine Kempe in deren Firma.

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