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3. Fussball-Liga : Momentan Vorteil für Pett

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der 27-jährige gebürtige Rostocker könnte am Mittwoch in Kiel die Position des Rechtsverteidigers bekleiden

svz.de von
erstellt am 05.Aug.2014 | 05:49 Uhr

Denis-Danso Weidlich, Markus Gröger oder Martin Pett – wer verteidigt hinten rechts? Das ist die Frage, auf die Hansa-Trainer Peter Vollmann bis morgen 19 Uhr eine Antwort finden muss. Dann tritt der FCH zum Nord-Derby der 3. Fußball-Liga bei Holstein Kiel – ab 18.55 Uhr im NDR-Livestream – an.

Der etatmäßige Rechtsverteidiger Robin Krauße fehlt wegen einer Zerrung aus der Partie gegen Erfurt (1:1). „Die Verletzung ist nicht so schwer. Er wird intensiv behandelt. Mittwoch wird er nicht spielen können, vielleicht reicht es bis zur Partie gegen Wehen Wiesbaden am Sonntag“, sagte der Coach.

Während der Auseinandersetzung mit den Thüringern beorderte der Fußball-Lehrer nach der Krauße-Verletzung Weidlich nach hinten rechts. Allerdings fehlte damit fortan die Kreativität des Deutsch-Ghanaers im Mittelfeld der Rostocker „vor allem mit dem Ball am Fuß“, so Vollmann. Der Spielaufbau geriet merklich ins Stocken. Ein Umstellung, die der Chefcoach offenbar rückgängig machen will. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meistens der erste Gedanke der schlechteste ist. Manchmal sind Plan B oder auch Plan C die besseren Alternativen. Martin Pett und Markus Gröger können auch auf der Seite spielen. Die einfachste Lösung wäre natürlich, Denis-Danso Weidlich wieder auf diese Position zu schieben“, so Peter Vollmann.

Von dieser ersten Variante des Erfurt-Spiels rückt der Trainer jetzt ab, will in den bis zum Anpfiff verbleibenden Einheiten heute und morgen (jeweils 11 Uhr) quasi das Duell Pett gegen Gröger entfachen, „um dann gemeinsam mit dem Trainerteam in Ruhe die beste Lösung herauszufiltern", sagt der Chefcoach.

Momentan scheint der ruhige, auf dem Platz sachlich und zuverlässig agierende Martin Pett die besten Karten zu besitzen. Allerdings bekommt nun auch Markus Gröger die große Chance, Peter Vollmann von seinen Qualitäten zu überzeugen.

 

 

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