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Handball : Mit völlig freiem Kopf gegenhalten

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Handballer des HC Empor sind nach sechs verlorenen Auswärtsspielen in Folge für die Partie am Sonnabend beim TV 05/07 Hüttenberg voller Tatendrang

Im hessischen Hüttenberg wird am Sonnabend ab 20 Uhr im 1450 Zuschauer fassenden Schulsportzentrum die „Hütte“ brennen. Der gastgebende TV 05/07 ist in der Partie gegen den HC Empor zum Siegen verdammt. „Das ist für uns ein weiteres Vier-Punkte-Match“, sagte Trainer Axel Spandau nach dem 25:27 in Saarlouis im Hinblick auf den noch offenen vierten Absteiger aus der 2. Handball-Bundesliga. Der 50-jährige Sportwissenschaftler hatte Mitte März Heiko Karrer als Coach abgelöst, dem im Hinspiel in Rostock mit einer unkonventionellen Herangehensweise ein 29:26 gelungen war. Unter Axel Spandau gelang Hüttenberg allerdings in sieben Partien noch kein Sieg.

„Geht es nach mir, kann das auch so bleiben. Wir sind nach dem 31:31 gegen Essen und dem damit sicheren Klassenerhalt völlig frei im Kopf“, sagt HCE-Rechtsaußen René Gruszka.

Hüttenberg und Rostock haben viele Gemeinsamkeiten. Die Erwartungen für 2013/14 lagen hier wie dort höher. Dass sie in einen Überlebenskampf geraten könnten, glaubten beide nicht. Verletzungen brachten aber den Rhythmus völlig durcheinander. Empors Ausfallquote ist bekannt. Der TV 05/07 stand den Ostseestädtern allerdings nicht nach: Marc Pechstein (Ellenbogen-Bänderriss), Andreas Lex, mit 121 Toren der Top-Shooter (Anriss der Achillessehne), Keeper Matthias Ritschel (Knie-Operation).

So holte Trainer Spandau Torwart Nenad Puljezevic aus dem Handball-Ruhestand, überzeugte den nach schwerer Schulterverletzung eigentlich nicht mehr aktiven Marius Liebald (ehemals Großwallstadt) zumindest für ein Engagement in der Defensive und reaktivierte auch Jugend-Coach Tomacz Jezewski als „Leader“ für die Deckung. „Wir glauben noch an den Klassenerhalt. Empor muss sich warm anziehen“, kündigt Rechtsaußen Daniel Wernig an.

HCE-Coach Dr. Rastislav Trtik kann in Hüttenberg voraussichtlich wieder auf Abwehrchef Norman Flödl zurückgreifen. „Nemanja Mladenovic hat den Part aber auch gut ausgefüllt. Wir werden auf jeden Fall auf einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner treffen. Da wollen wir gegenhalten, zumal meine Mannschaft nach den letzten Auswärtspartien (sechs Niederlagen in Folge – d. Red.) noch einiges gutzumachen hat. Gerade für unsere beiden abschließenden Heimspiele gegen Hamm am 7. und Bietigheim am 11. Mai könnte weiteres Selbstvertrauen getankt werden.“

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