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HC Empor : Mit Eifer zum Turniersieg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Handball-Zweitligist gewinnt Cement Cup in Lübeck / 15:13-Finalerfolg gegen VfL Bad Schwartau / Bestnoten für Keeper Malitz

Der HC Empor Rostock hat gestern den Jacob Cement Cup in Lübeck gewonnen. Im Finale waren die von Kapitän Jens Dethloff gecoachten Hansestädter – Trainer Aaron Ziercke musste auf dem Weg zum Erwerb der A-Lizenz eine Klausur schreiben – dem Zweitliga-Rivalen VfL Bad Schwartau in einer über 2x20 Minuten gehenden Partie mit 15:13 (8:7) überlegen. Platz drei ging an den ATSV Stockelsdorf.

„Das war gegenüber den Gruppenspielen eine deutliche Steigerung. Die Jungs waren mit Eifer bei der Sache, steckten auch den Ausfall des in der ersten Halbzeit auf das Becken gefallenen Tom Wetzel gut weg“, freute sich Bundesliga-Obmann Jürgen „Waffi“ Rohde.

Die Rostocker übernahmen nach sieben Minuten (5:4) das Kommando. Aufbauend auf sehr gute Leistungen der Torhüter und eine geschlossene Abwehr, wurde der Weg über schnelle Angriffe gesucht und erfolgreich abgeschlossen. Auch gelangen im Positionsspiel schöne Aktionen. Interims-Coach Jens Dethloff: „Das war trotz der Ausfälle eine geschlossene Teamleistung.“

Gut drei Wochen vor Fortsetzung der Punktspiele am 11. Februar beim TV Großwallstadt konnte bei den Rostockern zuvor noch nicht alles aus dem Effeff laufen. Ziercke hatte mit seinen Jungs an den ersten sechs Trainingstagen vor allem die athletischen Aspekte in den Mittelpunkt gestellt. Verständlich, dass aus diesem Grund die Beine ein wenig schwer waren.

Das war vor 800 Zuschauern in der Hanse-Halle auch in der Auftaktpartie gegen den Landesligisten MTV Lübeck zu merken. Empor sicherte sich mit 19:11 den Erfolg, ließ doch einige Wünsche in den 30 Spielminuten offen.

Es wurde aber auch entsprechend der Vorgabe von Aaron Ziercke viel probiert. So fand sich Vyron Papadopoulos als Spielgestalter wieder. Die ohne Roman Becvar (WM-Einsatz), Julius Porath (Bänderriss), Paul Porath (Vorbereitung Englisch-Abi) und den unter Kniebeschwerden leidenden Kenji Hövels antretenden Männer von der Warnow standen sich im zweiten Gruppenspiel TuS Lübeck gegenüber und machten mit einem 17:12 den Einzug in das Endspiel perfekt. Vor allem Tobias Malitz wusste als Schlussmann zu überzeugen.

HC Empor (alle drei Spiele): Kominek, Malitz – Gruszka 10, Hruscak 9, Wetzel 5, Papadopoulos 7, Flödl 8, Zemlin 1, Barten 6, Zboril 4, Sadewasser 2


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