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3. Fussball-Liga : „Mister 1:0“ schlägt wieder zu

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

David Blacha schießt Hansa zum 1:0-Sieg bei Wacker Burghausen

„Mister 1:0“ hat wieder zugeschlagen. Der Tatort diesmal: die Wacker-Arena in Burghausen. David Blacha gelang zum siebenten Mal in dieser Saison das 1:0 für den Fußball-Drittligisten FC Hansa. Anschließend verließen die Rostocker jedesmal als Sieger den Platz. „Ein Geheimnis gibt es nicht. Aber ich finde, dass es natürlich eine schöne Statistik ist. Wenn ich noch ein paarmal treffe und wir weiter gewinnen würden, freue ich mich und sicher auch die Mannschaft darüber. Unter dem Strich gewinnen und verlieren wir zusammen. Das ist so und das bleibt so. Dass ich immer wieder treffe und wir gewinnen, ist dabei zweitrangig“, sagt der Torschütze.

Mit dem 1:0-Erfolg hat der FC Hansa im Übrigen den Klassenerhalt endgültig in der Tasche, wenngleich es eigentlich andere Saisonziele gab. „Letztlich ist es aber zu unserem Ziel geworden. Es ist schön, dass wir es jetzt geschafft haben. Nun können wir noch einmal richtig angreifen. Wir haben zu Hause ein richtig geiles Spiel gegen Leipzig vor der Brust. Ich hoffe, dass das Stadion da wieder voll ist. Wenn wir erneut so kompakt stehen wie in Burghausen und vorne das Glück haben, einen reinzumachen, dann kann es auch gegen Leipzig klappen“, so FCH-Keeper Jörg Hahnel, der in Burghausen einen ruhigen Nachmittag verlebte: „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Wir haben obenrum viel abgeräumt und auch sonst den Gegner kaum zum Schuss kommen lassen. Ich bin sehr zufrieden und kann mich definitiv mehr freuen als zuletzt. Es bringt mir ja nichts, wenn alle in Halle zu mir sagen, dass ich bester Mann auf dem Platz bin, und wir trotzdem verlieren. Dann lieber wenig zu tun, 1:0 gewinnen und Mund abputzen. Das ist mir wesentlich lieber“, erklärt „Jockel“.

Bereits in der siebenten Minute hatte Blacha nach Vorarbeit von Mendy die Gäste in Führung gebracht. „Ich versuche einfach richtig zu stehen, wenn der Ball kommt. Das hat gut geklappt. Zudem treffe ich ihn ganz
ordentlich. Der Torwart war zwar noch dran, doch es gehört auch ein bisschen Glück dazu. In Halle haben wir ein 35-Meter-Ding bekommen. Diesmal hatten wir uns das Quäntchen Glück verdient, dass der Ball reingeht“, meint David Blacha.

Gegen harmlose Burghausener, die letztlich wie ein Absteiger auftraten, hatte Hansa über weite Strecken alles im Griff. Ioannidis hatte beim ersten Auftritt von Dirk Lottner als Hansa-Coach in der 22. Minute ein mögliches 2:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Loboue.

Die Hausherren wurden erst nach dem Wechsel etwas aktiver, hatten durch Holz (64./freistehend knapp vorbei) die beste Chance zum Ausgleich. Doch selbst in Überzahl nach Gelb-Rot für den Rostocker Starke, der nach dem Pfiff des Schiedsrichters einen Ball noch ins Tor schoss, fiel den Bayern kaum etwas Konstruktives ein.

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erstellt am 21.Apr.2014 | 20:53 Uhr

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