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3. Fussball-Liga : Milorad Pekovic will es noch einmal allen beweisen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der 36-jährige Mittelfeld-Abräumer wird in der Sommerpause Kraft tanken und dann neu angreifen

svz.de von
erstellt am 19.Mai.2014 | 08:25 Uhr

83 Erst- und 208 Zweitliga-Spiele für Trier, Mainz und Fürth, 34 Einsätze für die Nationalelf von Montenegro – Milorad Pekovic sollte in der abgelaufenen Saison eine Führungsrolle im Team des Fußball-Drittligisten FC Hansa übernehmen. Unter dem Strich wurde der Routinier den Erwartungen lediglich phasenweise gerecht. „Für mich persönlich ist es nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich zeigte ein paar ordentliche Spiele, nicht mehr und nicht weniger“, so der Mittelfeldmann selbstkritisch.

Gemessen an seinen Ansprüchen und Hoffnungen hat „Peko“ eine enttäuschende Saison hinter sich. Sowohl die Qualifikation mit Montenegro für die Weltmeisterschaft in Brasilien als auch der Zweitliga-Aufstieg mit den Rostockern wurde verpasst. „Im Fußball muss man einfach Ziele haben. Letztlich muss man sagen, dass wir zwar eine Chance auf die WM-Quali hatten, sie aber dennoch eigentlich nicht realistisch war. Und wenn man wie ich schon 36 Jahre alt ist, will man mit einem Verein wie Hansa Rostock natürlich auch ein großes Ziel erreichen. Leider konnten wir nur phasenweise zeigen, dass wir eine gute Mannschaft sind, und haben es nicht geschafft“, sagt Milorad Pekovic.

Mit der abgelaufenen enttäuschenden Saison sieht er seine Mission beim norddeutschen Traditionsclub nicht als beendet an. Der Defensivmann will im Sommer erneut angreifen. „Im Fußball kann man nicht lange nachdenken und enttäuscht sein. Das nächste Training, das nächste Spiel ist eine neue Chance, aber vor allem ist die nächste Saison eine neue Chance. Nicht nur für mich, sondern für die gesamte Mannschaft, um etwas gutzumachen. Ich will es noch einmal allen beweisen. Das ist doch der Reiz am Fußball, es nach solch einer Saison besser machen zu wollen. Darauf freue ich mich. Das ist mein Ziel“, so Milorad Pekovic, der den Urlaub überwiegend in seiner Heimat verbringen wird: „Dabei werde ich abschalten, aber auch auf die Saison zurückblicken und ein Fazit ziehen, um dann neu anzugreifen.“

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