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FC Hansa Rostock : Markus Gröger verschlägt es zu seinen Wurzeln

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Für den rechten Verteidiger des FC Hansa ist das derzeitige Trainingslager in Binz eine Rückkehr in seine Kindheit

Für Markus Gröger steht das Trainingslager in Binz unter besonderen Vorzeichen. Der Neuzugang des FC Hansa verbrachte viele Stunden seiner Kindheit auf Rügen. „Mein Vater Michael ist hier geboren und in Sassnitz aufgewachsen. Mein Opa Horst lebt noch heute dort. Klar, dass ich da früher in den Ferien ständig an der Ostsee Urlaub gemacht habe“, sagt der 23-Jährige.

Dass es den Fußballer von Berlin über Frankfurt/Main nach Rostock und schließlich jetzt für eine Woche auf die Insel zu den Wurzeln seiner Familie verschlagen hat, kann er selbst kaum glauben. Auch sportlich stellt der Wechsel vom Viertligisten Eintracht Frankfurt II zum FC Hansa für den Defensivmann einen großen Sprung dar. „In der Regionalliga spielst du vor ein paar hundert Zuschauern. Höhepunkt war das Hessen-Derby gegen Kickers Offenbach vor mehr als 7000 Fans. Aber das dürfte ja künftig die Regel werden“, freut sich Gröger auf die Auftritte vor heimischem Publikum.

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der rechte Verteidiger im neu formierten Team von Trainer Peter Vollmann einen Stammplatz ergattert. „Das muss auch mein Ziel sein, dass ich gut in die Mannschaft hinein finde und wir erfolgreich sind. Wichtig ist, einen guten Start in die Saison zu erwischen. Dann können wir in der Liga eine gute Rolle spielen.“

Zuvor gilt es jedoch im Trainingslager die Grundlagen zu legen. Dabei haut sich Gröger in den Einheiten voll rein, lernt Laufwege und Eigenarten seiner Mitspieler kennen. „Im Training merkt man, dass es für jeden um die eigene Existenz geht. Alle sind ehrgeizig und gehen unheimlich professionell mit dem eigenen Körper um. Keine Frage, wir verstehen uns alle gut, aber in der U 23 ging es schon familiärer zu“, erklärt Gröger die Unterschiede zwischen Liga drei und vier.

Ob der Neuling den gestiegenen Anforderungen gewachsen ist, werden die nächsten Wochen zeigen. Peter Vollmann ist jedenfalls überzeugt, „dass er bei uns ein guter Verteidiger werden kann. Er agiert aber noch zu passiv und muss aktiver draufgehen“, mahnt und fordert der Coach.

Gröger, der schon in jungen Jahren Kapitän in Frankfurt war, will sich in Rostock erst einmal den Hierarchien anpassen und zusehen, dass er seine Leistung abruft. „Als Verteidiger muss die Defensive im Vordergrund stehen. Wenn man das geregelt bekommt, bin ich auch einer, der den Weg nach vorne nicht scheut und das Mittelfeld unterstützt“, definiert der Youngster seine Rolle.

Bis zum Saisonstart am 27. Juli bei Preußen Münster hat Markus Gröger ja noch etwas Zeit. Auch, um seine neue Wohnung in Rostock einzurichten. „Meine Freundin beendet noch ihr Studium in Frankfurt und kommt im August nach.“ Dann wird auch der Besuch bei Opa Horst auf Rügen nachgeholt.


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